sondern-identitaere

Rinx und Lechz

Die extremistische Gruppe „Linksfraktionen“, die öfter durch Stalinverehrung und andere nationalbolschewistische Statements auffällt, teilt heute einen Beitrag der „Bürgerstimme“, dh ein Mitglied der Gruppe teilt, und erntet viel Zustimmung – aber auch Ablehnung.

Kritische Kommentare bleiben stehen! Das ist neu bei den Linksfraktionen; normalerweise werden solche Kommentatoren blockiert.

Interessant in diesem Zusammenhang, dass diese linken Linken ein rechtes Magazin loben. „Bürgerstimme“ ist der Blog des Putinisten und Identitären Joachim Sondern („Gestern Republikaner, heute Identitäre Bewegung“), der auch ein großer Fan von PEGIDA und dann auch PEGADA / ENDAGME ist und das gerne auch bei NewsFront zum besten gibt. ENDGAME ist ein rechtsextremer Putinistenhaufen. Und die Identitären werden inzwischen vom Verfassungsschutz überwacht, wegen Rechtsextremismus.

Joachim Sondern war 2004 und 2005 Anmelder rechtsextremer Demos (danke, Dubiose Quellen, für den Hinweis) und ist ein Verfechter der Querfront, die er „Wahrheitsbewegung“ nennt:

Trotz ihrer Querdenkerfähigkeiten, den oftmals guten Visionen, scheitern sie als Gegengewicht bisweilen an einem einzigen Fakt: Richtungsdenken. Obgleich Menschen der Wahrheitsbewegung eigentlich vorurteilsfrei, gemeinschaftlich agieren sollten, hegen manche unter ihnen Vorurteile, klassifizieren Kollegen, verfallen dem Rechts-links-Denken. […]

Eigentlich schade, denn letztendlich sind sie alle aus Liebe zur Wahrheit dabei. Demzufolge dürfen sie niemals vergessen, dass Wahrheit keinerlei Richtungsanspruch erhebt. Ganz gleich, ob Patrioten, Sozialisten, konservative Mitte – jede Sichtweise unterstützt auf ihre Art die eigentliche Wahrheitsfindung.

Und dann ein Ausschnitt aus dem Who’s who der Querfront:

Dirk Müller, Jürgen Elsässer, Ken Jebsen, Willy Wimmer, Franz Hörmann, Eva Herman, Rico Albrecht, Ivo Sasek, Andreas Clauss, Udo Ulfkotte, Jörg Gastmann, Victor Seibel, Martin Sellner, Kilez More, Andreas Popp, Christoph Hörstel, Oliver Janich, Daniele Ganser und Gerhard Wisnewski. Was haben alle diese Namen gemeinsam?

seagal-putin-t-shirt

Auf der Bürgerstimme findet man auch die Rubriken „Eurussky-Freunde“, ein „Shop der Europäisch-russische Freundschaft“, wo man Putin-T-Shirts erstehen kann, so eines, wie sie dem Rammstein-Leader per Photoshop angezogen haben und das auch Steven Seagal gerne kauft. Auf Sonderns Bürgerstimme gibt es außerdem eine Rubrik für den „Preußischen Anzeiger“, und über dessen völkische Ausrichtung braucht man sich gewiss nicht zu streiten.

Es gibt eine Rubrik „Compact – August 2016“, da steht aber nichts drin😉 , ebensowenig wie in „Achtung, Wahrheit“ oder „Böse Gutmenschen“, naja, der Rubriken sind zu viele, um sie alle aufzuzählen…

Aber wir wollen nicht neidisch sein: Joachim Sondern lebt heute in Santa Cruz auf Teneriffa…

katasonova-trump-peace

Diplomatie

Vor einiger Zeit habe ich angefangen, McFaul zu beobachten, den ehemaligen US-Botschafter in Russland. Ich kann ihn immer noch nicht recht einschätzen. Er ist sehr kritisch, aber auch…

… nett zur Katasonova, die kabbeln sich, als hätten sie mal was miteinander gehabt, was ich aber nicht ernsthaft glaube😉 McFaul ist halt ein richtiger Diplomat, und das bedeutet, er regt sich nicht auf, jedenfalls nicht so, dass andere etwas davon mitkriegen. Er bleibt sachlich. Er dankt der Katasonova sogar noch für ihre Ein-Frau_Demo für Trump!

mcfaul-katasonova-I-do-indeed

Dann kritisch:

mcfaul-katasonova-permit

ob sie wohl eine Genehmigung gehabt habe?

mcfaul-katasonova-got-it-molodets

Für eine Ein-Person.Demo brauche man keine Genehmigung, aber alle ihre Papiere seien im Vorfeld schon überprüft worden – und nicht nur einmal.

„Hab’s kapiert. Klasse!“ sagt McFaul.

Ein Kommentator weist darauf hin, dass sonst jeder, der demonstriert, verhaftet – und möglicherweise verurteilt wird, wie zB Ildar Dadin „Drei Jahre für eine Ein-Mann-Demo“:

mcfaul-ildar-dadin

 

Die Katasonova begegnet uns ja immer wieder, deshalb interessieren wir uns für sie: Klasen via NOD, Owe Schattauer. Und jetzt auch – Glasjew (Glazyev)! Mit dem hatten wir schon zu tun, im Zusammenhang mit LaRouches.

Katasonova, die neueste Abgeordnetenkandidatin für die ultranationalistische „Rodina“ in der Staatsduma; Rodina, die Putin immer mal benutzt, um andere Parteien zu manipulieren.

Wer hat sie gegründet? Genau, Glasjew war Mitgründer, neben – Rogosin! Von Glasjew war ja kürzlich die Rede, mit seinem abgehörten Telefon, wo er den Aufstand in der Ukraine – Maidan – schüren lässt, um endlich dort einmarschieren zu können. Glasjew war früher einmal Kommunist, und stand öfter mal gegen Putin, das war aber ein ständiges Hin und Her, und zur Zeit ist er ja auch Putins Berater für die eurasische Wirtschaftsintegration – und für die Ukraine, so wie es aussieht.

Glazyev steht auf den Sanktionslisten von USA und EU und darf hier wie dort nicht einreisen, in den USA ist auch sein Vermögen eingefroren.

Und auch die Narochnitskaya (die von Elsässers Demokratischem Institut in Paris) saß 5 Jahre für die Partei „Rodina“ in der Staatsduma (ohne Parteimitglied zu sein).

Zurück zu Katasonova, Abgeordnetenkandidatin für eben diese „Rodina“.

Katasonova berichtet auf Dugins „tsar.tv“ von ihrer Demo für Trump.

„Was kann Russland von Trump erwarten?“ und nennt 7 Hoffnungen:

  1. Hoffnung auf globalen Frieden
  2. Hoffnung auf wirklichen Kampf gegen Terrorismus
  3. Hoffnung auf gerechte Strafe [für die Clinton- und Obama-Administration]
  4. Hoffnung, dass die Organisierung von Staatstreichen und Regimewechsel beendet werde
  5. Hoffnung, dass der Sport vor der Politik geschützt werde
  6. Hoffnung auf eine neue globale Idee
  7. am meisten aber die Hoffnung darauf, dass Trump im Falle seiner Wahl zum Präsidenten seinen kurs nicht ändern möge

Der arme Trump! Was von dem alles erwartet wird!

 

kotsaba

DW und Danckwardt

Die Deutsche Welle ist ja schon öfter mit proputinistischen Statements aufgefallen.
Aber dass sie mit Danckwardt (Lisa-„Anwalt“) konform geht – das geht eindeutig zu weit.

Sie stellen den Fall Ruslan Kotsaba heraus, in einem Artikel über die schleppende Korruptionsbekämpfung in der Ukraine. Danckwardt hat lange mit Kotsaba Werbung gemacht bzw seinen Fall gegen die Ukraine verwendet.

Ich rufe auf zu einer Protestdemo gegen die Verurteilung des Journalisten und Pazifisten Ruslan Kotsaba durch die ukrainischen Marionetten der deutschen blutbefleckten Imperialistin Merkel!
Danckwardt in FB, 12. Mai 2016

Es gab Unterstützung für Kotsaba auch von anderen, zB Hunko und die dfg-vk, es gab Veranstaltungen in Leipzig und auch Krach mit der Linken, die zum Austritt Danckwardts führten.

Der Fall ist komplex.

Bei der DW hört sich das so an:

Kozaba rief in einem Video-Blog seine Landsleute dazu auf, sich den Einberufungsbefehlen der Armee zu widersetzen, weil die Kiewer Führung bis heute den Kriegszustand nicht ausgerufen hat. … Die Mitverantwortung Moskaus für das Morden im Donbas in der Ost-Ukraine verneinte Kozaba in diesem Internet-Video Ende Januar. 21 Tage später wurde er wegen Landesverrat verhaftet. Anderswo heiße das Meinungsfreiheit, sagen Menschenrechtler in Kiew. Der Vorgang erinnere an die russische Unrechtsjustiz.

Offenbar wurde der Blogger von einem ukrainischen Freiwilligen beim mächtigen Geheimdienst SBU angeschwärzt, der daraufhin Einschritt. Ob aus vorauseilendem Gehorsam oder weil es tatsächlich politische Einflussnahme gab, ist unklar. Der 31.000 Mitarbeiter zählende SBU erscheint in seiner Wirkung bisweilen als drittes Element im ukrainischen Justizsystem und gilt auch traditionell als Hort oligarchischer Interessen. Neben der Korruption verfüge die Ukraine eben auch über eine lange Geschichte „von Oligarchen, die ihren Weg in das politische System der Ukraine gefunden haben“, sagt der US-Spitzenbeamte in Washington. Dort will man nun nicht länger zusehen: Die Schonfrist hat offenbar ein Ende.

Aus diesem „Ende der Schonfrist“ macht dann gestern Sputnik den Aufreißer: USA erpressen Poroschenko. Wenn er Schokin, den Generalstaatsanwalt, nicht entlasse, gebe es keinen neuen Kredit. Das war bei einem von Biden selbst so dargestellten Gespräch Bidens mit Poroschenko, das im Dezember 2015 stattfand.

„Petro, Sie werden Ihre Milliarde Dollar nicht bekommen. Okay, Sie können den Generalstaatsanwalt behalten. Aber Sie müssen verstehen: Wir werden nicht zahlen, wenn Sie das tun“, sagte Biden über sein Gespräch mit Poroschenko. (sputnik)

Es ist sogar richtig übersetzt aus der Quelle, The Atlantic, 22. August 2016.

Vermintes Terrain. Wie soll man Korruption bezwingen, ohne Druck von außen? Niemand hat behauptet, die Ukraine sei ein Paradies. Sie ist genauso korrupt wie viele andere ehemalige Sowjetstaaten auch. Korruption, die sich einmal in einem Staatswesen festgesetzt hat, ist fast unausrottbar. Zu viele Verflechtungen, zu viel Macht.

Wer dafür eine Antwort hat – bitte vortreten!

hendra-kremzow-sven-liebich

Hendra und Sven

Sven bringt Humor in die verstaubte, frustrierte und überalterte Linke

sven-bringt-humor-in-die-linke

Das sind alles ganz ehrenwerte, politisch links stehende Leute! Naja, sogar der MDR hat schon gemerkt, was Sache ist, und heute einen Bericht zu Sven Liebich aus Halle gebracht.

Hetzer, Querulant, Geschäftsmann? – Wer ist Sven Liebich?

Sven Liebich ist der ehemalige Blood & Honour Kader (so lange her, nur Musik“), der in Halle immer Stress macht, wenn bedeutendere Leute kommen (um sich selbst zu promoten?), über den wir schon geschrieben haben (video erstmal wieder wegklicken). Da kommt auch wieder unser Freund Owe vor und all die anderen, mit denen er sich auch am Treptower Park rumtrieb, Sowjetverehrung.

Hendra Kremzow, unser ENDGAMER, ist immer ein bisschen hin und hergerissen, denn er ist selbst Muslim, und da muss man als Rechter schon schizophren sein, in Deutschland, denn bei denen findet man Muslime richtig doof.

Aber ob er mit einem Salafistenfilm (Hendra hat ihn am 4. August gepostet, ich verlinke nicht auf ihn), den er einen wichtigen Film nennt,

um die FSAs und Assad Gegner in Syrien besser zu verstehen. … vom hochseriösen Schweizer Zentral-Rat der Muslime

punkten kann?

Aus dem YT-Kanal kann man entnehmen, dass es sich bei diesem Verein um den Salafistenverein IZRS handelt, Islamischer Zentralrat Schweiz. Im Teaserbild auf FB gleich ein „Lies“. Laut wikipedia „eine fundamentalistische islamische Organisation in der Schweiz.  Der IZRS vertritt einen salafistisch und wahhabitisch geprägten Islam. Er steht unter Beobachtung des Nachrichtendienstes des Bundes.“

Weil er für diese radikalen Islamisten ist, ist er gegen Assad, obwohl seine Freunde von ENDGAME usw für den sind, denn er ist ja ein Freund von Putin und auch ein Diktator, und sowas lieben und brauchen Rechte nunmal, ob sie erst links blinken oder gleich rechts abbiegen.

Dann ist er wieder für radikale Free-Palästina-Gruppen, wie die schottische Palästina-Allianz, die gegen das Verbot des Fußballverbands ein Meer von Palästina-Flaggen hochhielten beim Spiel einer schottischen gegen eine israelische Mannschaft.

Dass Salafisten und andere radikale Muslime viel mit Rechtesextremen gemeinsam haben, ist ja schon lange klar.

Aber da ist dann diese Muslim- und Ausländerfeindlichkeit.

Wenn er nicht so widerlich wäre (Kremzow veröffentlicht schon mal gerne Adresse sowie Fotos vom haus von Leuten, die er las gegner empfindet), könnte er einem direkt leid tun.

 

rothfuss-papa-smolensk

Polen ist nicht Russland

So geht das, wenn man Unterstützung „von ganz oben“ hat:

prioritäre und äußerst freundliche Grenzabfertigung auf der CD-Spur (für Diplomaten) aller unserer 70 Fahrzeuge

Diese Nachricht von „Frieden ist alternativlos“ hat Owe Schattauer gerade geteilt. Bei der Einreise nach Russland war das ja bisschen anders

Mit wem waren die Wahnhaften denn da nun verbandelt in Polen? Haben sie vielleicht gar die Russen pikiert, indem Rainer Rothfuß Stalin schlecht machte, in Katyn gar des Massakers bezichtigte. Aber da hat er familiäre Erinnerungen, resp. sein Vater, der dabei war.

— Rainer Rothfuß, warum bringt dich sone Situation nicht zum Nachdenken? Wo doch dein Idol Putin jetzt dabei ist, Stalin umzudefinieren und positiv darzustellen. Da könnt ihr doch nicht mehr mitmachen! —

Und dann haben sie doch noch einen Bericht (über den Abschluss) in einem nennenswerten russischen Medium bekommen: Rossiya24.

Da freut sich Rainer Rothfuß aber, denn sonst war das nicht so berauschend mit der Medienresonanz in Russland (newsfront zähle ich nicht dazu…), bitte, Rainer Rothfuß, klär uns auf, was du hiermit meinst:

Danke an alle russischen Medien, die unsere Botschaft des Friedens und der Völkerverständigung fast täglich in alle Teile des mit Abstand größten Landes der Erde getragen haben – ohne dass es vorher auch nur eine einzige feste Zusage der medialen Unterstützung aus Russland gegeben hatte!

Das hättest du, Owe oder Sergey bestimmt gepostet😉

 

Oleg und Owe und Rodina

Oleg Muzyka, „Odessa-Massaker“, teilt die Abschlussveranstaltung der „Friedensfahrt“ in FB, die für heute, 21. Aug, geplant ist. Er ist mit Sergey Filbert befreundet.

Er ist Mitglied der ukrainischen Abteilung der rechtsextremen nationalistischen russischen Partei „Rodina“, für die ja gerade unsere Katasonova kandidiert und über die versucht wurde, Kontakte auf der Russland-Reise zu knüpfen, was aber nicht so richtig funktioniert hat. *** Nachtrag: die ukrainische Rodina hat anscheinend mit der russischen Partei nichts zu tun. ***

Kyrylo Tkachenko schreibt dazu:

Warum arbeiten ausgerechnet diejenigen unter den deutschen Linken, die am meisten über die Nazis in der Ukraine schreien, am häufigsten mit den wirklichen Extrem-Rechten zusammen?

Muzykas Freunde sind ultra Linke, Nationalbolschewisten um Tobias Nase / Pfennig, Dagmar Henn, Brigitte Queck, ja, auch Diether Dehm; Wahnmichel, ENDGAMEr; aber auch Rechtsextreme wie Tischer, Halffter, …

aber ja, natürlich auch Tatjana Garsiya vom Tolstoi-Institut, wo alle Fäden der nützlichen Idioten zusammenlaufen.

tass-rothfuss-bild-schattauer

Putin grüßt noch nicht mal diese einfachen Menschen

Also nix „von ganz oben“.  Der einzige, der sie hätte vorwärts bringen können, war Willy Wimmer, den auch Kanal 1 zeigte bei der Eröffnung – aber irgendwie zieht der wohl nicht so und hat ihnen keine besseren Kontakte vermittelt, obwohl er doch mit Putin intim ist. Auch das Programm in Moskau ist harmlos.

Die höchste Repräsentantin war Olga Zinovieva, die Kopräsidentin der Russisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft (diese Organisationen, noch aus Sowjetzeiten, sind staatlich kontrollierte Einheiten) und Chefin des Zinoviev-Clubs, der nach ihrem verstorbenen Mann bennant ist und dessen Ideen weitertragen soll. Der Club ist bei Russia Segodnia (früher Ria Novosti, auch Herausgeber von sputniknews) angesiedelt und teilt auch gerne Artikel von Russia Insider. Da kann also noch was kommen…, und die heutige Pressekonferenz bei Itar-TASS war das höchste Ereignis der Friedensfahrt (oder war es das gemeinsame Foto mit dem „Chirug“?). Kein Fedorov, kein Shirinovsky, noch nicht mal Katasonova… Morgen gibt es ja noch ein Schachturnier.

The End of Communism in Russia Meant the End of Democracy in the West
(Alexander Zinoviev)

Terror in Bavaria Brought to You by Angela Merkel
(Zinoviev Club, Zhenia Zinoviev, Juli 2016)

zinoviev-stalin

Ich hab mir die Konferenz via ruptly echt angetan. Das Gemälde wurde auch hochgehalten, aber niemand wollte es, schon gar kein Putin, für den es bestimmt war.

aber wenn der  keine Zeit findet, geben wir es gerne Filbert, aber es soll
irgendwo öffentlich hängen. Die Künstlerin hat auch den Rahmen selbst gebaur und vergoldet.

Ansonsten 1:1 Kreml-Sprech, perfekte Spiegelung, insbesondere bei Rothfuß, der sogar das Wort „Desinformation“ in Bezug auf die „westliche Propaganda“ benutzt.

Sie seien die „einfachen Leute“ der Alternativmedien (Rothfuß kann er damit nicht meinen, der redet so geschliffen, dass Owe echt Komplexe kriegt „da ich das nie so schön formulieren könnte, habe ich Prof. Rothfuß mitgenommen“ – zur Erinnerung: Owe hat sich dem Rothfuß richtiggehend aufgedrängt). Owe Schattauer meint auch sonst, dass er der Chef sei und korrigiert die anderen gerne mal.

Kleines Beispiel für die rosarote Brille, die Schattauer bezgl. Russlands aufzuhaben vorgibt – er kann unmöglich an das glauben was er so von sich gibt -: er wird von „ganz einfachen Leuten“ – Gastarbeitern aus Zentralasien – eingeladen, die unter ärmlichsten, beengten Bedingungen leben (was er auch ausführlich filmt…) leben müssen. Für Gastarbeiter ist iin Russland zu arbeiten ein großes Problem, schlechteste Verhältnisse, schlechte Bezahlung, oft Schwarzarbeit, Anpöbeln auf der Straße usw. – von deinen lieben einfachen Russen, Owe! Das will er natürlich nicht sehen. Gab ja auch eine Situation unterwegs, wo selbst Mirko Möbius aka Bartalmaj meinte, das müsse man jetzt aber nicht zeigen…

Über Rothfuß ist schon alles gesagt, zB hier >>.