muss ich Maurer verteidigen ??

Foto © Andreas Maurer

Zum Thema Putin in Sewastopol und mit welchen „gewöhnlichen Menschen“ er da alles geredet hat.

Anscheinend wurden von der Präsidialadministration verschiedene Leute zur Nachtwolf-Bikeshow eingeladen bzw Treffen terminiert. Die unterschiedlichen Delegationen hatten nicht unbedingt etwas miteinander zu tun (s. teaser-Bild). s.u.

1 – Linken-Delegation Andreas Maurer  (wahrscheinlich 8-köpfig)

Bei der Veranstaltung waren circa 20 verschiedene Gruppen anwesend, unter anderem auch Nacht Wölfe, wenn ich Bild mit dem Präsidenten mache und jemand sich dazu stellt kann ich das nicht verhindern , darüber hinaus haben wir Blumen über das Sieg über faschistische Regime niedergelegt ist das etwa falsch Andreas Andreas Maurer, FB

Maurer war also nicht mit den Nachtwölfen zusammen, er trieft auch nicht vor Ehrfurcht, wenn er sie mal nennt (anders als bei Putin 😉 ).

Dass Putin und Zaldostanov dicke sind („Putins Schlägertruppe“) und indirekt Maurer also doch die Nachtwölfe gutheißt, ist natürlich unbenommen. Dass auch Putin nicht so richtig ganz links ist, nanana …

Auch mit Hörstel hatte Maurer nichts zu tun, wie Die Kentrail-Verschwörung in der Überschrift („Ein Linke-Politiker bringt die Querfront auf die Krim“) ihres ansonsten interessanten Bericht über den Tag schreibt:

Ja ich habe Die schlechte Recherche gelesen Nur zum Fest halten DM war nicht Teil meiner Delegation! Maurer auf FB

(DM = Deutsche Mitte, Hörstels rechte Partei.)

Hier kann man Maurer durchaus glauben. Denn lügen ist eigentlich nicht so seine Sache, er spricht im Gegenteil alles direkt aus „Пускай Аваков меня здесь арестует„.

Auch Zaur Smirnov gehört zu seiner Delegation, der vorige post muss also in Teilen revidiert werden.

2. Rechte Delegation Christoph Hörstel (Partei „Deutsche Mitte“, Iran-Apologet), eingeladen zur Bikeshow von den Nachtwölfen, kam mit 5 Delegierten + 2 Assistenten. Sabbert fast, als er sich zur Begrüßung auf Saldostanov stürzt und dass Putin „ein paar Worte“ mit ihm gesprochen hat (viel wird das nicht gewesen sein s. hier, min.0:27 😉 Putin hatte ja noch mehr zu tun – 20 versch. Gruppen)

1. Treffen mit Putin: sehr sympathisch! Hörstel auf FB

3. Querfront „Friedensfahrt“, Owe Schattauer und Reisebüro Paneurasia: Ermisch, Klein, Ibragimova. Schattauer geht ja immer fast einer ab, dass er von Zaldostanov mit Anwesenheit geehrt wird. Die drei vom Reisebüro muss man nicht extra einordnen: „Reisen von Lissabon bis Wladiwostok“.

Auf RTDeutsch liest sich das „Arbeitstreffen“ Putins so:

Der russische Präsident Wladimir Putin und Ministerpräsident Dmitri Medwedew trafen sich am Mittwoch mit dem Präsidenten des Biker-Club „Nachtwölfe“ Alexander Zaldastanov (Rufname „Chirurg“) in Sewastopol, im Vorfeld der Biker-Show „The Russian Reactor“, die von den „Nachtwölfen“ organisiert wurde.

Putin und Medwedew sprachen kurz mit Bikern. Danach übergaben Motorradfahrer aus Deutschland, die auch an der Show teilnahmen, Putin ein Gemälde mit dem Titel „Brüderlicher Handschlag von Russland und Deutschland“.

Präsident Putin befindet sich auf einer Arbeitsreise in Sewastopol, besucht die wichtigsten sozialen Einrichtungen und trifft sich mit der Regionalverwaltung.

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druschba und Reisebüro

Der neue russische Führer der Reise, der auch gestern bei dem Treffen mit Putin und Maurer dabei war, Konstantin Ermisch, hat die „Friedens“reise organisiert, mit seinem Reisebüro: Paneurasia.

achso nee is klar, die Teil-Reise der „Friedensfahrer“ auf die Krim hat er nicht organisiert 😉 sonst könnte man ihn ja drankriegen wie Tauss.

dann war da noch – druzhba und die Krim

Unsere Freunde von der Friedensfahrt haben es besser gemacht als der Tauss:

Aus rechtlichen Gründen (Sanktionen der EU gegen die Halbinsel Krim) können wir keine Reisen auf die Krim anbieten. Für alle, die sich dennoch dafür entscheiden, bleibt nur zu sagen, dass sie dort von den Einwohnern der Halbinsel erwartet werden. druschba.info

Und es gab dann eine Radtour durch die Krim. Eingereist von Russland aus, ohne Genehmigung von Kiew. Organisiert von Сергей Чухинский Sergej Chukhinski. Der und die Teilnehmenden müssten auf die ukrainische Stoppliste. Chukhinski ist Vorstand der Russischen Gemeinde Hamburg, woselbst natürlich auch gerne Treffen zum „Massaker von Odessa“ organisiert werden, gerne auch mit Andrej Hunko, und dort finden wir auch die Russland-Connection wieder in Person von Oleg Muzyka.
Chukhinski wird auf 5-tv zur Fahrradtour durch die Krim interviewt.

Noch pikanter: Rothfuß spricht ein paar Worte vor dem Scooter-Konzert „zum russischen Publikum“. Sollen die dort lebenden ukrainischen Leute sich die Ohren zuhalten? Scooter wird inzwischen von der Ukraine gesucht. Wann suchen sie Rothfuß und Schattauer?

Auf 1tv-crimea darf der Initiator der „Friedensfahrt“ Rothfuß was von „Informationsblockade“ faseln und die Teilnehmenden was davon, dass alles anders ist, als die deutschen Medien uns vormachen würden. Was genau, erfährt man nicht. Überwachung, kriminelle Banden, auch in der Regierung, willkürliche Verhaftungen, Mangel an vielem – habt ihr wahrscheinlich auf eurem Ritt nicht gesehen. Wieder ist Jurij Hempel, Vorstand der Deutschen Gemeinde der „Autonomen Republik Krim“ ist auch wieder mit dabei, wie bei jeder der Delegationen, sei es Ken Jebsen oder Andreas Maurer, den wir heute auf der Wall von Schattauers Freund Saldostanov neben Putin stehen sehen. Maurer neben Putin. Putin legt dann irgendwo („zu Ehren der Deportierten während des 2. WK“ ROTE NELKEN ab. Er ist links, seht ihr!

Konstantin Ermisch, der Dolmetscher für Rothfuß und Schattauer, ist auch dabei. Schattauer beschwert sich, dass er auf dem Foto nicht zu sehen ist 😉 Wir sind im heute. Die Friedensfahrt war am 13. vorbei.

Rothfuß darf auch „Chirug“ Saldostanov treffen und die Vorbereitungen zur „Biker Show“ sehen. Er bringt ihm ein Foto einer Ikone, wie peinlich. Dazu ein Kommentator/ Mitfahrer ? :

Alexander Saldostanow! Sie verkörpern die russische Seele, die ich schon als Kind in ihren Märchen liebte!

Achso, Schattauer fährt erst jetzt auf die Krim! Zur Biker-Show in Sewastopol. Bei der Radtour war er nicht dabei. Letztes Jahr allerdings schon, da war er richtig ehrfürchtig, dass er bei so aufregenden Kerlen wie den Nachtwölfen sein durfte.

Und wer ist noch dabei? Christoph Hörstel („we have been invited, by the Russian Nightwolves“). Der ist aber net links, der ist explizit rechts.

hoerstel-saldostanov.jpg

Zurück zur Friedensfahrt: Schattauer darf zwar auf der Pressekonferenz auf dem Podium sitzen und was sagen, aber anscheinend hat ihn Rothfuß ins zweite Glied geschickt, nachdem er sich ständig als Mitinitiator aufgespielt hat. Dabei hatte er via FB dem Rothfuß seine Hilfe angedient, als dieser das Projekt begann… Die Pressekonferenz im Büro von Ria Novesti ist auch dieses Jahr nicht beeindruckender als letztes, eher noch weniger seriöse Frager (soweit ich das beurteilen kann, hab mir nicht alles reingezogen). Eine Fragestellerin wird von Rothfuß besonders hervorgehoben: sie sei eine von den Unterstützenden, wohl Bürgermeisterin, und habe den weiten Weg auf sich genommen. Tja, wenn mehr „Prominenz“ nicht da ist…

Die ganze Friedensfahrt über schwärmen die Teilnehmenden von den freundlichen Menschen, die sie überall angetroffen hätten, und die das Bild vom bösen Russland widerlegen würden.
Das ist ein Trick: Niemand sagt hier etwas gegen Russen. Aber gegen deren derzeitige Regierung. Da muss man doch ganz klar trennen – und da sind viele Russen auch einig. Natürlich nicht die auf den Fotos…

druzhba

Was gibt’s Neues von den diesjährigen „Friedensfahrern“? nein, dass sie mit den Nachtwölfen rumknutschen, nix Neues (Chirurg postet sogar höchtselbst die Fotos). Auch Carsten Halffter – nix Neues.

Aber Sabiene Jahn kannte ich noch nicht – Sängerin, pax terra musica, als begeisterte Friedensfahrer-Animateurin. Malte Falkenteich auch dabei.

Und Oleg Muzika, „linker“ Putinist, mischt jetzt auch hier mehr mit. Sollten Owe Schattauer und Rainer Rothfuß nun doch in „bessere“ Kreise kommen?

Und Bianca teilt auch Elsässer… naaiin, es gibt keine Querfront…

Dass die „Friedensfahrer“ und ihre Reisefirma noch nicht strafrechtlich wegen Übertreten der Sanktionen (Krim) belangt werden, ist hoffentlich nur eine Frage der Zeit. Rainer Rothfuß freut sich schon darauf: „Wann kommt die Hausdurchsuchung für Druschba Global e.V?“

„Offizielle Delegation“

Tatyana Leongrad schreibt, geteilt von Quakenbrücker Andreas Maurer,  über Ökologie und die Pläne der „Friedens“leute Wimmer und Maurer (plus verschiedene Vertreter aus der Baubranche), die angeblich schon Vorverträge für ökologische Bauprojekte gemacht haben. Ein Kommentator bemerkt, dass an der Delegation nichts Offizielles ist. (Offiziell hätten die auch gar nicht einreisen dürfen.)

Tatyana gleich mit der Russenhasser-Keule. Inhaltlich wie üblich keine Antwort.

Alexander Böttcher:„Сегодня официальная делегация ФРГ“… – Татьяна, вы сколько угодно можете использовать эпитеты „официально“ и т.п., но личная инициатива данных товарищей не станет от этого действительно официальной.
Татьяна Леонгард: Чему именно саботируете, Александр?
Вы сторонник антироссийских настроений или просто человек, отвергающий сотрудничество сторон?
Tatyana ist Vorsitzende des Vereins der deutsch-russischen Zusammenarbeit in Tyumen. Und teilt auch gerne Ken Jebsens Auslassungen zum Thema Frieden – bei golos germanii, Sergey Filberts Kanal. Wir erinnern uns: Sergey Filbert begleitete die „Friedensfahrer“ Rothfuß, Schattauer & Co, die können ja kein Russisch. Wimmer ist der einzige, der denen zu einer gewissen, wenn auch geringen, Popularität verhalf.
Sie teilt auch Rossotrudnichesko, die staatliche Organisation für russische „Verhältnisse“ im Ausland (Elena Schulz, Viktor Seibel – der aus dem Internet verschwunden ist).
Halt immer die gleichen Figuren.

Bianca, Lars, Jürgen, Owe und Rainer

Bei Bianca Budnick wird man immer fündig – jaja ich weiß, solche Posts treiben sie dahin, weniger zu schreiben, aber bis dahin soll das auch noch öffentlich gemacht werden.

Sie ist das Groupie von Lars Mährholz, der jetzt neue Direktiven herausgegeben hat, nachdem das mit der ukraine, der Anlass für die Gründung seiner Mintagsmahnwachen, nicht mehr so richtig zieht:

Eine #Regierung für die Menschen! (Keine #Zinseszins-Politik für Banken und Konzerne!)
Eine Welt ohne #Atomwaffen! (Alleine ca. 600 in Europa)
Eine Welt ohne #Drohnenmorde!
Eine Welt ohne #Fremdenhass (Gegen #Faschismus und #Rassismus)
Ein Deutschland ohne ausländische #Militärbasen! (Ramstein, Kalkar & Büchel schließen!)
Ein Europa ohne #Knebelverträge! (KEIN ESM, KEIN TTIP & KEINE TROIKA!)
Die Auflösung der #NATO!

Das ist allgemein der Standpunkt von sog. Linken.

Außerdem teilt sie Jürgen Elsässers Rede bei der Bayern-AfD.

Sowohl Elsässer als auch AfD sind allgemein als rechtsextrem (oder, wenn dir das lieber ist „rechtspopulistisch“) bekannt.

Wir haben also wieder ein schönes Beispiel der Querfront.

Und gibt es etwa wieder eine Annäherung zu Jürgen Elsässer von seiten der Friedens“freunde“? Wo die doch am Anfang das zusammen gestartet haben…

Außerdem teilt Bianca auch wieder die Ankündigung zur nächsten „Friedensfahrt“ nächstes Jahr (die übrigens auch Oleg Muzyka teilt! da ist das Nest)! Diesmal mit mehreren Routen (wegen der langen Grenzübertritte? aber dann braucht ihr für jede Gruppe einen Sergey… woher nehmt ihr die? Vielleicht habt ihr ja schon so viele Helfer, denn es gibt ja einen Online-Chat – wer mag da sitzen?)

Wimmers Einstieg in die Hölle

Willy Wimmer spricht Klartext auf der 7. Internationalen Zinoviev Konferenz am 25 Oktober in Moskau. Hier braucht er sich nicht zurückzuhalten und kann seine „Freunde“ voll bedienen:

Prometheus liebte die Menschen und er kam den Göttern zu nah. Deshalb hat man ihn im Kaukasus an einen Felsen gekettet. muss man Prometheus befreien. Wir brauchen wieder jemanden, der auf die Menschen zugeht und der die Menschen liebt.

Jetzt komm ich aus einem Land, in dem es Pluralismus in der Presse immer gegeben hat. Heute nicht mehr. Wir stellen in unseren großen Medien fest: die pluralistische Meinung findet nicht mehr statt – es wird für den Krieg getrommelt. Und es ist schon witzig, dass wir, was die Freiheit unserer Medien anbetrifft, und dass wir uns als Volk überhaupt artikulieren können, im wesentlichen Russia Today und Sputnik verdanken, weil diese beiden Sendeeinrichtungen den Pluralismus in unseren Gesellschaften darstellen, die wir selbst nicht mehr fertigbringen können
und wenn es nicht berühmte Medien aus dem Netz wie KenFM geben würde, hätten wir in Deutschland keine Stimme mehr, die die wahren Interessen der Deutschen zum Ausdruck bringt.

Wir sind heute in einer Situation, die es historisch schon mal gegeben hat. … Im nächsten Jahr begehen wir 100 Jahre Versailles. Das Ende des Ersten Weltkrieges durch einen vetrag, durch eine Konferenz in Versailles.Wir Deutschen haben da eine Erfahrung gemacht, und ich bin nicht so vermessen zu sagen, dass ist die Erfahrung, die heute Russland macht. Aber wir haben – das Deutsche Reich, wir haben die Waffen gestreckt, in der Hoffnung auf die 14 Punkte des amerikanischen Präsidenten Wilson: Demokratie, keine Gebietsabtrennungen, Demokratie, Selbstbestimmungsrecht auch für die Deutschen.

Und was haben wir bekommen? Versailles und damit den Einstieg in die Hölle.

Der Zinoviev Club ist sowas wie ein Think Tank des Senders RIA Novosti/ Rossiya Segondya, benannt nach dem glühenden Stalinverehrer Alexander Zinoviev, den Wimmer eine „geistige Großmacht“ nennt. Seine Frau, stellvertretende Vorsitzende des Klubs, war die einzige Pressevertreterin, die auf der TASS-Pressekonferenz der Friedensfahrer Rothfuß, Schattauer und Filbert gesprochen hat.(wir berichteten). (Der Kontaktmann war also offensichtlich Willy Wimmer, der auf der Eröffnung der „Friedensfahrt sprach. Irgendwas haben die aber falsch gemacht, dass sie nicht weitergekommen sind, denn man hört nichts mehr von russischen Events mit Owe oder Rainer.)

Auch Charles Bausmann und die propagandaschau sind mit dem Klub verbandelt, und Jurij Kofner vom äußersten rechten Rand, der versucht, irgendwas auf die Beine zustellen, zur Zeit mit den Identitären in seinem Greater Europe (Zentrum für Kontinentale Zusammenarbeit), über den auch Gensing recherchiert hat.