„Offizielle Delegation“

Tatyana Leongrad schreibt, geteilt von Quakenbrücker Andreas Maurer,  über Ökologie und die Pläne der „Friedens“leute Wimmer und Maurer (plus verschiedene Vertreter aus der Baubranche), die angeblich schon Vorverträge für ökologische Bauprojekte gemacht haben. Ein Kommentator bemerkt, dass an der Delegation nichts Offizielles ist. (Offiziell hätten die auch gar nicht einreisen dürfen.)

Tatyana gleich mit der Russenhasser-Keule. Inhaltlich wie üblich keine Antwort.

Alexander Böttcher:„Сегодня официальная делегация ФРГ“… – Татьяна, вы сколько угодно можете использовать эпитеты „официально“ и т.п., но личная инициатива данных товарищей не станет от этого действительно официальной.
Татьяна Леонгард: Чему именно саботируете, Александр?
Вы сторонник антироссийских настроений или просто человек, отвергающий сотрудничество сторон?
Tatyana ist Vorsitzende des Vereins der deutsch-russischen Zusammenarbeit in Tyumen. Und teilt auch gerne Ken Jebsens Auslassungen zum Thema Frieden – bei golos germanii, Sergey Filberts Kanal. Wir erinnern uns: Sergey Filbert begleitete die „Friedensfahrer“ Rothfuß, Schattauer & Co, die können ja kein Russisch. Wimmer ist der einzige, der denen zu einer gewissen, wenn auch geringen, Popularität verhalf.
Sie teilt auch Rossotrudnichesko, die staatliche Organisation für russische „Verhältnisse“ im Ausland (Elena Schulz, Viktor Seibel – der aus dem Internet verschwunden ist).
Halt immer die gleichen Figuren.

Bianca, Lars, Jürgen, Owe und Rainer

Bei Bianca Budnick wird man immer fündig – jaja ich weiß, solche Posts treiben sie dahin, weniger zu schreiben, aber bis dahin soll das auch noch öffentlich gemacht werden.

Sie ist das Groupie von Lars Mährholz, der jetzt neue Direktiven herausgegeben hat, nachdem das mit der ukraine, der Anlass für die Gründung seiner Mintagsmahnwachen, nicht mehr so richtig zieht:

Eine #Regierung für die Menschen! (Keine #Zinseszins-Politik für Banken und Konzerne!)
Eine Welt ohne #Atomwaffen! (Alleine ca. 600 in Europa)
Eine Welt ohne #Drohnenmorde!
Eine Welt ohne #Fremdenhass (Gegen #Faschismus und #Rassismus)
Ein Deutschland ohne ausländische #Militärbasen! (Ramstein, Kalkar & Büchel schließen!)
Ein Europa ohne #Knebelverträge! (KEIN ESM, KEIN TTIP & KEINE TROIKA!)
Die Auflösung der #NATO!

Das ist allgemein der Standpunkt von sog. Linken.

Außerdem teilt sie Jürgen Elsässers Rede bei der Bayern-AfD.

Sowohl Elsässer als auch AfD sind allgemein als rechtsextrem (oder, wenn dir das lieber ist „rechtspopulistisch“) bekannt.

Wir haben also wieder ein schönes Beispiel der Querfront.

Und gibt es etwa wieder eine Annäherung zu Jürgen Elsässer von seiten der Friedens“freunde“? Wo die doch am Anfang das zusammen gestartet haben…

Außerdem teilt Bianca auch wieder die Ankündigung zur nächsten „Friedensfahrt“ nächstes Jahr (die übrigens auch Oleg Muzyka teilt! da ist das Nest)! Diesmal mit mehreren Routen (wegen der langen Grenzübertritte? aber dann braucht ihr für jede Gruppe einen Sergey… woher nehmt ihr die? Vielleicht habt ihr ja schon so viele Helfer, denn es gibt ja einen Online-Chat – wer mag da sitzen?)

Wimmers Einstieg in die Hölle

Willy Wimmer spricht Klartext auf der 7. Internationalen Zinoviev Konferenz am 25 Oktober in Moskau. Hier braucht er sich nicht zurückzuhalten und kann seine „Freunde“ voll bedienen:

Prometheus liebte die Menschen und er kam den Göttern zu nah. Deshalb hat man ihn im Kaukasus an einen Felsen gekettet. muss man Prometheus befreien. Wir brauchen wieder jemanden, der auf die Menschen zugeht und der die Menschen liebt.

Jetzt komm ich aus einem Land, in dem es Pluralismus in der Presse immer gegeben hat. Heute nicht mehr. Wir stellen in unseren großen Medien fest: die pluralistische Meinung findet nicht mehr statt – es wird für den Krieg getrommelt. Und es ist schon witzig, dass wir, was die Freiheit unserer Medien anbetrifft, und dass wir uns als Volk überhaupt artikulieren können, im wesentlichen Russia Today und Sputnik verdanken, weil diese beiden Sendeeinrichtungen den Pluralismus in unseren Gesellschaften darstellen, die wir selbst nicht mehr fertigbringen können
und wenn es nicht berühmte Medien aus dem Netz wie KenFM geben würde, hätten wir in Deutschland keine Stimme mehr, die die wahren Interessen der Deutschen zum Ausdruck bringt.

Wir sind heute in einer Situation, die es historisch schon mal gegeben hat. … Im nächsten Jahr begehen wir 100 Jahre Versailles. Das Ende des Ersten Weltkrieges durch einen vetrag, durch eine Konferenz in Versailles.Wir Deutschen haben da eine Erfahrung gemacht, und ich bin nicht so vermessen zu sagen, dass ist die Erfahrung, die heute Russland macht. Aber wir haben – das Deutsche Reich, wir haben die Waffen gestreckt, in der Hoffnung auf die 14 Punkte des amerikanischen Präsidenten Wilson: Demokratie, keine Gebietsabtrennungen, Demokratie, Selbstbestimmungsrecht auch für die Deutschen.

Und was haben wir bekommen? Versailles und damit den Einstieg in die Hölle.

Der Zinoviev Club ist sowas wie ein Think Tank des Senders RIA Novosti/ Rossiya Segondya, benannt nach dem glühenden Stalinverehrer Alexander Zinoviev, den Wimmer eine „geistige Großmacht“ nennt. Seine Frau, stellvertretende Vorsitzende des Klubs, war die einzige Pressevertreterin, die auf der TASS-Pressekonferenz der Friedensfahrer Rothfuß, Schattauer und Filbert gesprochen hat.(wir berichteten). (Der Kontaktmann war also offensichtlich Willy Wimmer, der auf der Eröffnung der „Friedensfahrt sprach. Irgendwas haben die aber falsch gemacht, dass sie nicht weitergekommen sind, denn man hört nichts mehr von russischen Events mit Owe oder Rainer.)

Auch Charles Bausmann und die propagandaschau sind mit dem Klub verbandelt, und Jurij Kofner vom äußersten rechten Rand, der versucht, irgendwas auf die Beine zustellen, zur Zeit mit den Identitären in seinem Greater Europe (Zentrum für Kontinentale Zusammenarbeit), über den auch Gensing recherchiert hat.

Lars und BüSo

… da stimmt was nicht. Diesen Verein kennen wir ja nun schon eine Weile; der stramm rechte (früher linke) Amerikaner LaRouche und seine Frau in Deutschland, die Neue Seidenstraße (China), Russland, Glasjew (Glasyev) und der Isborsk-Klub… und Lars hat schon im April 2014 für die geworben.

Lars postet wieder. Seit Juli. Nach langer Abstinenz.
Mit äußersten Merkwürdigkeiten; so sammelt er Geld via Papal für eine „Friedensfahrt“ („dieser Fahrer will Frieden“) durch Europa; er macht schon mal Werbung für sein Buch, das 2017 erscheinen soll (kann man gar nicht früh genug mit anfengen) – und nun die Werbung für BüSo.

Kann man eigentlich nur dahingehend interpretieren, dass Lars demnächst offen Kreml-Werbung macht. Was wir längst wissen, wird er dann offen zugeben: dass seine „Montagsmahnwachen“, just zum Beginn des Ukrainekrieges, von Anfang an ein Kreml-Manöver waren. Nach dem Motto „was schert mich mein Geschwätz von gestern“ – wie sein „oberster Dienstherr“ (Sarkasmus) Putin, der auch ganz ruhig sagen kann, dass er Militär in der Ukraine hat und den Krieg anfing, obwohl er davor alles abgestritten hat.

Lars hat sich schon im August 2014 mit einem der Oberen von RT International zum Interview getroffen: Max Keiser.

Ist Lars Mährholz schon lange ein BüSo-Protagonist?

 

Diplomatie

Vor einiger Zeit habe ich angefangen, McFaul zu beobachten, den ehemaligen US-Botschafter in Russland. Ich kann ihn immer noch nicht recht einschätzen. Er ist sehr kritisch, aber auch…

… nett zur Katasonova, die kabbeln sich, als hätten sie mal was miteinander gehabt, was ich aber nicht ernsthaft glaube 😉 McFaul ist halt ein richtiger Diplomat, und das bedeutet, er regt sich nicht auf, jedenfalls nicht so, dass andere etwas davon mitkriegen. Er bleibt sachlich. Er dankt der Katasonova sogar noch für ihre Ein-Frau_Demo für Trump!

mcfaul-katasonova-I-do-indeed

Dann kritisch:

mcfaul-katasonova-permit

ob sie wohl eine Genehmigung gehabt habe?

mcfaul-katasonova-got-it-molodets

Für eine Ein-Person.Demo brauche man keine Genehmigung, aber alle ihre Papiere seien im Vorfeld schon überprüft worden – und nicht nur einmal.

„Hab’s kapiert. Klasse!“ sagt McFaul.

Ein Kommentator weist darauf hin, dass sonst jeder, der demonstriert, verhaftet – und möglicherweise verurteilt wird, wie zB Ildar Dadin „Drei Jahre für eine Ein-Mann-Demo“:

mcfaul-ildar-dadin

 

Die Katasonova begegnet uns ja immer wieder, deshalb interessieren wir uns für sie: Klasen via NOD, Owe Schattauer. Und jetzt auch – Glasjew (Glazyev)! Mit dem hatten wir schon zu tun, im Zusammenhang mit LaRouches.

Katasonova, die neueste Abgeordnetenkandidatin für die ultranationalistische „Rodina“ in der Staatsduma; Rodina, die Putin immer mal benutzt, um andere Parteien zu manipulieren.

Wer hat sie gegründet? Genau, Glasjew war Mitgründer, neben – Rogosin! Von Glasjew war ja kürzlich die Rede, mit seinem abgehörten Telefon, wo er den Aufstand in der Ukraine – Maidan – schüren lässt, um endlich dort einmarschieren zu können. Glasjew war früher einmal Kommunist, und stand öfter mal gegen Putin, das war aber ein ständiges Hin und Her, und zur Zeit ist er ja auch Putins Berater für die eurasische Wirtschaftsintegration – und für die Ukraine, so wie es aussieht.

Glazyev steht auf den Sanktionslisten von USA und EU und darf hier wie dort nicht einreisen, in den USA ist auch sein Vermögen eingefroren.

Und auch die Narochnitskaya (die von Elsässers Demokratischem Institut in Paris) saß 5 Jahre für die Partei „Rodina“ in der Staatsduma (ohne Parteimitglied zu sein).

Zurück zu Katasonova, Abgeordnetenkandidatin für eben diese „Rodina“.

Katasonova berichtet auf Dugins „tsar.tv“ von ihrer Demo für Trump.

„Was kann Russland von Trump erwarten?“ und nennt 7 Hoffnungen:

  1. Hoffnung auf globalen Frieden
  2. Hoffnung auf wirklichen Kampf gegen Terrorismus
  3. Hoffnung auf gerechte Strafe [für die Clinton- und Obama-Administration]
  4. Hoffnung, dass die Organisierung von Staatstreichen und Regimewechsel beendet werde
  5. Hoffnung, dass der Sport vor der Politik geschützt werde
  6. Hoffnung auf eine neue globale Idee
  7. am meisten aber die Hoffnung darauf, dass Trump im Falle seiner Wahl zum Präsidenten seinen kurs nicht ändern möge

Der arme Trump! Was von dem alles erwartet wird!

 

Polen ist nicht Russland

So geht das, wenn man Unterstützung „von ganz oben“ hat:

prioritäre und äußerst freundliche Grenzabfertigung auf der CD-Spur (für Diplomaten) aller unserer 70 Fahrzeuge

Diese Nachricht von „Frieden ist alternativlos“ hat Owe Schattauer gerade geteilt. Bei der Einreise nach Russland war das ja bisschen anders

Mit wem waren die Wahnhaften denn da nun verbandelt in Polen? Haben sie vielleicht gar die Russen pikiert, indem Rainer Rothfuß Stalin schlecht machte, in Katyn gar des Massakers bezichtigte. Aber da hat er familiäre Erinnerungen, resp. sein Vater, der dabei war.

— Rainer Rothfuß, warum bringt dich sone Situation nicht zum Nachdenken? Wo doch dein Idol Putin jetzt dabei ist, Stalin umzudefinieren und positiv darzustellen. Da könnt ihr doch nicht mehr mitmachen! —

Und dann haben sie doch noch einen Bericht (über den Abschluss) in einem nennenswerten russischen Medium bekommen: Rossiya24.

Da freut sich Rainer Rothfuß aber, denn sonst war das nicht so berauschend mit der Medienresonanz in Russland (newsfront zähle ich nicht dazu…), bitte, Rainer Rothfuß, klär uns auf, was du hiermit meinst:

Danke an alle russischen Medien, die unsere Botschaft des Friedens und der Völkerverständigung fast täglich in alle Teile des mit Abstand größten Landes der Erde getragen haben – ohne dass es vorher auch nur eine einzige feste Zusage der medialen Unterstützung aus Russland gegeben hatte!

Das hättest du, Owe oder Sergey bestimmt gepostet 😉

 

Oleg und Owe und Rodina

Oleg Muzyka, „Odessa-Massaker“, teilt die Abschlussveranstaltung der „Friedensfahrt“ in FB, die für heute, 21. Aug, geplant ist. Er ist mit Sergey Filbert befreundet.

Er ist Mitglied der ukrainischen Abteilung der rechtsextremen nationalistischen russischen Partei „Rodina“, für die ja gerade unsere Katasonova kandidiert und über die versucht wurde, Kontakte auf der Russland-Reise zu knüpfen, was aber nicht so richtig funktioniert hat. *** Nachtrag: die ukrainische Rodina hat anscheinend mit der russischen Partei nichts zu tun. ***

Kyrylo Tkachenko schreibt dazu:

Warum arbeiten ausgerechnet diejenigen unter den deutschen Linken, die am meisten über die Nazis in der Ukraine schreien, am häufigsten mit den wirklichen Extrem-Rechten zusammen?

Muzykas Freunde sind ultra Linke, Nationalbolschewisten um Tobias Nase / Pfennig, Dagmar Henn, Brigitte Queck, ja, auch Diether Dehm; Wahnmichel, ENDGAMEr; aber auch Rechtsextreme wie Tischer, Halffter, …

aber ja, natürlich auch Tatjana Garsiya vom Tolstoi-Institut, wo alle Fäden der nützlichen Idioten zusammenlaufen.