Der Adler ist enttarnt und seine deutsche Stellvertreterin hat Stress in der DKP

„The Saker“ ist ein stramm rechtes Novorossiya-Magazin mit krudesten Artikeln, bei denen man sich wundert, dass es noch Menschen gibt, die sowas ernst nehmen. Der Saker ist enttarnt, durch interne Querelen mit seinem serbischen Ableger! Er heißt Andrei Raevski und ist ein Schweizer Russe mit Aufträgen in Tschetschenien, Jugoslawien und lebt heute in Florida.

Dagmar Henn ist seine deutsche Stellvertreterin und Redakteurin des deutschen Sakers. vineyardsaker de/author/dagmar-henn/ (Punkt einfügen)

Und Vorstandsmitglied der DKP.

Ihre Einlassungen nun gehen selbst der DKP zu weit! und sie wird aufgefordert, die Partei zu verlassen.

Da könnte einem die DKP fast – fast! – sympathisch werden… aber Achtung! genauer hinschaun: nur der Kreisvorstand der DKP München distanziert sich von der Querfröntlerin – der Bundesvorstand steht zu ihr! In der DKP gibt es ein Grüppchen „Kommunisten“, die „marxistische Linke“, ein parteiübegreifender Verein, die „eher moderat“ seien. Die sollen die treibende Kraft hinter den Anwürfen gegen Dagmar Henn sein, laut Tobias Nase via seine antiimp („antideutsche Zionistenfraktion“ – Kommentator dort)..

Also: Die „Kommunisten“ innerhalb der DKP sind die Moderaten. Die DKP ist immer mehr Richtung Stalinismus gewandert.

In der Partei soll nun eine Wende weg vom Parteiprogramm hin zu einer rein positiven Sicht auf die SU unter Stalin eingeläutet werden.

Ein Skandal ist die Wahl von Dagmar Henn aus München in den PV. Und nicht wegen ihres Abgangs aus der LINKEN sondern wegen ihrer Positionen. Henn ist eine radikale Vertreterin der Pro-Putin-Haltung, sie vertritt in ihrem Blog die abenteuerliche Forderung nach Ausweitung des Bürgerkriegs über die ganze Ukraine und erteilt allen Linken, die eine Deeskalation fordern, eine Absage.

marxistische Linke

Ihr Kompagnon auf dem deutschen Saker, Russophilus, wird in der Stellungnahme der DKP München auch zitiert: „wenn kommunisten und AfD sich bekämpfen, dann ist der Sieger fraglos die cdu-csu-spd-fdp-grüne-linke einheitspartei .“ Anmerkung dazu der Kommunisten:

Indirekt wird damit bestätigt, dass sich das Internetportal die Aufgabe gestellt hat, über eine Querfrontpolitik die AfD und Pegida zu stärken.

(nein, mit PEGIDA hat sie nichts zu tun; PEGADA / ENDGAME werden ja gerne in einen Topf geworfen, hatten aber erstmal gar nix miteinander zu tun).

Dagmar Henn wurde wohl in den PV gewählt, weil man jemand aus München dabeihaben wollte, und wegen der Frauenquote.

Vor ihrem Eintritt in der DKP 2014 war sie für die LINKE im Stadtrat München, warum sie ausgetreten ist, ist etwas verwirrend, sie wurde gemobbt, aber die LINKE war ihr auch zu sehr mit Pfründen und Macht beschäftigt 😉

Dagmar Henn ist fest eingebunden in ENDGAME- und Novorossiya-Strukturen. Sie wird auf Anna-News interviewt (via Skype). Neben Tobias Nase teilt sie oft Alexej Danckwardt, auch Elena Schulz, und schaut mal selbst, mit wem sie auf Facebook alles befreundet ist: Evelyn Pietza („Elfenkönigin“), Mark Bartalmai, Olga Katsaros, Solveigh Calderin, aber auch Pedram Shahryar, und der ultralinke Helmut-Alexander Kaldex, Rüdiger Heerscher (Linksfraktionen); der amerikanische Kämpfer Zak Novak aka Zack Novkovic, der schon in Serbien kämpfte, jetzt im Donbass; Endgame-Aktivist der ersten Stunde Raphael Kuhn; Nicolaj Gericke (RT); Oleg Muzyka usw

Von Ostermarsch über Beuys zu LaRouche und zurück zur CND

Immer mehr früherer Gewissheiten muss man aufgeben. Die Ostermärsche, die jetzt wieder auftreten. Wo so viele Menschen missbraucht werden, die eine wirklich gute Absicht haben.

Egal welchen Faden man verfolgt, die Friedensbewegung war von Anfang an sowjetisch unterwandert. Das hat sich bis heute nicht geändert (ersetze „sowjetisch“ mit „russisch“). Aufrufe blenden einfach mal die russischen Invasionen und Bombardierungen der letzten Zeit aus. Beispiel Stuttgart:

Auch in der Ukraine ist ein Krieg entfacht . Die Unterstützung des Westens für einen Regierungswechsel hat dort die Gefahr einer Konfrontation mit der Atommacht Russland verschärft.

„ist ein Krieg entfacht“ – zu solchen unmöglichen Sprachkonstrukten wird gegriffen, um die Tatsachen nciht aussprechen zu müssen: Invasion Russlands in der Ostukraine (von Putin und Girkin selbst zugegeben).

Oder Mannheim:

NATO-Osterweiterung schürt den Konflikt in der Ukraine

Statt ein kollektives Sicherheitssystem in Europa aufzubauen, das die Sicherheitsinteressen der baltischen und osteuropäischen Staaten und Russlands gleichberechtigt berücksichtigt, haben die NATO-Staaten ihren gigantischen Militärapparat gegen Russland ständig ausgedehnt. Das ist ein wesentlicher Faktor für die Krise und den Krieg in der Ukraine.

Dort spricht auch wieder jemand von der IMI, wie letztes Jahr – und 2005 im gleichen Duktus – Markus Pflüger.

Natürlich sind die US, NATO und auch Deutschland schuld am Krieg in Syrien. Dass Putin da so viel gebombt hat, das grausame Assad-Regime unterstützt usw – das ist keine Silbe wert.

Ist ja auch klar – die Mutter aller Ostermärsche war der 1958 von der CND – Campaign for Nuclear Disarmament organisierte Marsch nach Aldermaston. Achso ja, CND war wohl ein sowjetisches Projekt. Sagt die englische wikipedia, deren Abschnitt über Verdächtungen von kommunistischem und geheimdienstlichem Einfluss mehr Raum einnimmt als der ganze Artikel zur CND auf der deutschen wikipedia. Ja klar, ist ja auch eine englische Angelegenheit – aber deren internationale Auswirkungen waren und sind so riesig, dass man da schon mal bisschen mehr schreiben darf. Kein Wort zB über den sowjetischen Einfluss.

Dann gibt es noch den World Peace Council mit seinem deutschen Ableger „Deutscher Friedensrat“, die eindeutig als Projekt der sowjetischen KP gestartet sind und auch weiterhin von der Sowjetunion finanziert wurden. „It was founded in 1950, emerging from the policy of the Communist Party of the Soviet Union to promote peace campaigns around the world in order to oppose „warmongering“ by the United States.“ (engl. wikipedia) Ihre Bedeutung heute ist gering.

Eine eigene Seite zum sowjetischen Einfluss auf die Friedensbewegung allgemein, wie die englische wikipedia ihn hat, fehlt auf der deutschen gänzlich.

 

Und wo bleibt da jetzt Beuys? ein früher „Eurasier“, das haben wir nicht gewusst… sein Multiple „die Rote Fahne“ von 1874 stand „für die Idee des Eurasiers, der eine Vereinigung zwischen dem rationalistisch und materiell ausgerichteten Westen und dem intuitiv und spirituell geprägten Osten darstellt. […] Als Zeichen für diesen Aufbruch fungiert der Zug, den Beuys als Hommage an die russischen Revolutionszüge der Sowjet-Ära konzipierte, die mit einer roten Fahne ausgestattet waren.“

Beuys hatte „sich einer „Untersuchungskommission“ angeschlossen, die mysteriöse Operationen des US-Geheimdienstes CIA enttarnen wolle.“ Und zu diesem Zweck zusammen mit Arno Klönne, deutscher Ostermarsch-Aktivist der ersten Stunde, nach Amiland aufgemacht. Es geht dabei um die „Behauptung, Amerikas Geheimdienstier gebrauchten im Kampf gegen westliche Linke die gleichen Methoden, derer sich ihre Kollegen vom sowjetischen KGB bei der Dissidenten-Behandlung bedienten: Psychopharmaka, Elektroschocks. Gehirnwäsche.“

Diesen Verdacht hatte sich (wir sprechen vom Jahr 1974) ein gewisser Lynn Marcus, uns besser bekannt als der vom ultralinken Trotzkisten zum Rechtsextremisten mutierte Larouche (genau, auch damals schon Querfront) mit seinen „National Caucus of Labor Committees (NCLC) mit europäischen Ablegern (CIA-Dokument zu den ELC), ausgedacht. Ob er damals, als er den KGB, die DKP und andere Linke sowie teilweise sozialdemokratische Strukturen (begründet in seinem Trotzkismus, der gegen das sowjetische Modell und damit gegen die DKP als sein Ableger war) noch leidenschaftlich bekämpfte, dennoch schon kreml-infiltriert war wie heute – ist schwer zu sagen. Es scheint nicht so, jedoch sind seine Anschuldigungen so deckungsgleich mit den von der disinformatsia des KGB gestreuten Diskursen, dass es schon sehr komisch ist.

Das ganze Hin und Her zwischen links und rechts des Herrn LaRouche ist sowieso sehr verwirrend. Der Typ ist sowieso nicht ganz dicht – er hat teilweise jenseitige Vorstellungen, zB dass

 

 

2 videos lechts-rinks

Seibel wird von Hagen Grell zu seinen 4 Tagen als Wachmann in einem Flüchtlingsheim, wo er wegen seinem (nicht nur) ausländerfeindlichen Hintergrund gleich wieder rausflog, interviewt – beim VT-Magazin nuovisio: youtube com/watch?v=323N-rBCwiA

Linksfraktionen teilen video mit dem ultrarechten Fedorov (NOD) : facebook com/groups/157776064346989/permalink/479710325486893/ – via voicedonbass

Chemnitz gibt auf

FB Seibel, Kommentatoren:

Wie viel Teilnehmer?
5000
War schön heute, hoffentlich bald wieder. Das beste 0 Gegendemo!

Hat jemand was von der Sammeldemo aller rechten Gruppierungen gestern in Chemnitz gehört?

Chemnitz Nazifrei hat nichts organisiert, sie sind überfordert, da kein Rückhalt in der Bevölkerung.

Das war vor 18 Jahren anders. Da kamen 6000 Gegendemonstranten!

Einige Protestrufe von Anwohnern der Marschstrecken

mdr

Es waren gestern wohl 500 – 1500 Demonstranten. Victor Seibel hat zwar nicht gesprochen, wie vorgestern in Bautzen, aber er war dabei, s. Teaserbild.

Gesprochen haben zB Martin Kohlmann, ehem. Kandidat der Republikaner, für die „Bürgerbewegung Pro Chemnitz“, die die dritte Strophe des Deutschlandliedes abdruckt, im Stadtrat, Fraktionsvorsitzender der „ProChemnitz“-Fraktion dort, „mit guten Verbindungen zur NPD“ (DGB Südwestsachsen)

Oder Götz Kubitschek, eine der zentralen Figuen der neurechten Identitären Bewegung, Redner bei versch. Abkürzungsdemos, neben Elsässer und Wilders. Auftritt als „PEGIDA-Vertreter“ bei der rechten italienischen Kreml-Partei Lega Nord mit Salvini (über die wir hier und hier schon berichtet haben). Kontakte natürlich auch zu Höcke / AfD. Und sein „Ein-Prozent-Projekt“ lief auch auf der Demo mit.

Von der Identitären Bewegung sprach auch Sebastian Zeilinger, neuer stellvertrender Vorsitzender. blauenarzisse de/index.php/gesichtet/item/5552-neu-aufgestellt-ins-naechste-jahr

Der rechtsextreme „III. Weg“ (Fahne)  beteiligte sich, und natürlich gab es auch russische Fahnen…

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Queck – namhafte Menschenrechtlerin

Die Ultrastalinistin wird von Tobias Nase aka Pfennig verehrt – der selbst alle Diktatoren, die er finden kann, verehrt, außerdem auf der Gehaltsliste von „Novorossiya“ steht mit seiner Organisation für die im Mai zum 4. Mal statfindende „Antifaschistische“ Konferenz.

Und wer gibt ihm das Stichwort? Sputnik!!

Gottseidank gibt es auch auf der antiimp Seite noch denkende Menschen:

Seit wann ist Frau Queck eine angesehene Menschenrechtlerin? Eine Frau die Stalins Lager gut findet… In Russland mag sie in bestimmten Kreisen angesehen sein aber hier in Deutschland kennt man diese Frau kaum und das ist auch gut so!

oder ein anderer:

… wo gräbt man solche „Leichen“ aus? ö_Ö

„Die Lager Stalins dienten seinerzeit auch der Umerziehung des Volkes, erklärt Frau Staatswissenschaftler. Schließlich habe es bis dahin in der Sowjetunion häufig an Arbeitsmoral gemangelt. Stalin müsse vor seiner Zeitepoche gesehen werden. „Die Sowjetbürger haben diesen Staatsmann gewählt. Fast jede Familie hatte Opfer, aber niemand ließ etwas auf Stalin kommen. Es ist viel geschaffen worden in dieser Zeit.“ Über die Millionen Opfer, die der Terror des Sowjetdiktators forderte, verliert Brigitte Queck kein Wort.“