Lars und BüSo

… da stimmt was nicht. Diesen Verein kennen wir ja nun schon eine Weile; der stramm rechte (früher linke) Amerikaner LaRouche und seine Frau in Deutschland, die Neue Seidenstraße (China), Russland, Glasjew (Glasyev) und der Isborsk-Klub… und Lars hat schon im April 2014 für die geworben.

Lars postet wieder. Seit Juli. Nach langer Abstinenz.
Mit äußersten Merkwürdigkeiten; so sammelt er Geld via Papal für eine „Friedensfahrt“ („dieser Fahrer will Frieden“) durch Europa; er macht schon mal Werbung für sein Buch, das 2017 erscheinen soll (kann man gar nicht früh genug mit anfengen) – und nun die Werbung für BüSo.

Kann man eigentlich nur dahingehend interpretieren, dass Lars demnächst offen Kreml-Werbung macht. Was wir längst wissen, wird er dann offen zugeben: dass seine „Montagsmahnwachen“, just zum Beginn des Ukrainekrieges, von Anfang an ein Kreml-Manöver waren. Nach dem Motto „was schert mich mein Geschwätz von gestern“ – wie sein „oberster Dienstherr“ (Sarkasmus) Putin, der auch ganz ruhig sagen kann, dass er Militär in der Ukraine hat und den Krieg anfing, obwohl er davor alles abgestritten hat.

Lars hat sich schon im August 2014 mit einem der Oberen von RT International zum Interview getroffen: Max Keiser.

Ist Lars Mährholz schon lange ein BüSo-Protagonist?

 

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Katasonova zeigt Zubov an

Radio Liberty bringt heute einen Bericht über „Eight Russians Who Have Taken A Stand“ . Dabei ist auch Andrei Zubov (Subow). Ein stolzer, mutiger Mann.

Just Anfang September hat unsere Maria Katasonova, die wir beobachten, seit wir NOD beobachten (wo sie ja Koordinatorin ist), den Generalstaatsanwaltschaft Chaika aufgefordert, Zubov zu überprüfen. Weil er alle Russen beleidigt habe. Womit? er hat Stalin mit Hitler verglichen:

По сравнению со Сталиным, Гитлер – это ангел Русской истории. Потому что Гитлер, при всем желании, не погубил столько людей русских, сколько погубил Сталин. und:
А я ещё говорил друзьям, как, мол, досадно, что Сталин не проиграл войну Гитлеру. Потому что все равно, в конце концов, союзники бы нас освободили, но тогда бы англичане и американцы установили бы у нас демократию и сменили бы людоедски сталинский режим.

(Im Vergleich zu Stalin ist Hitler ein Engel der russischen Geschichte. Weil Hitler, trotz aller Vorsätze, nicht so viele russische Leute vernichtet hat wie Stalin. und:
Un dich sage sogar meinen Freunden, am Ende, wenn Ddie Alliierten und befreit hätten, dann hätten die Briten und Amerikaner bei uns eine Demokratie aufgebaut und das menschenfressende Regime Stalins abgelöst.)

So steht es jedenfalls in ihrer „Anklageschrift“. Im Interviewausschnitt benutzt Zubov andere Worte. Das Wort „Demokratie“ kommt nicht vor…

Das war im März 2015, ein Interview in Radio Liberty mit Andrei Zubov.

zubov-video-katasonova

Sie gibt das stolz über facebook bekannt, wie auch eine Kopie des Briefes, den sie an Chaika geschickt hat. (Ich weiß nicht, ob sowas als Anzeige überhaupt zählt oder nur Show ist.)

katasonova-anzeige-zubov.jpg

Veröffentlicht wird die Sache mit Katasonovas Anzeige Zubovs auch auf tsargrad.tv, Dugins Hausportal.

Zubov hatte schon 2014 seinen Job als Professor an der MGIMO (Staatliches Moskauer Institut für Internationale Beziehungen) verloren, weil er Putins Annexion der Krim mit Hitlers Anschluss Österreichs verglich. Da hatte er nur noch ein halbes Jahr vor der Pensionierung – aber ein Exempel musste statuiert werden.

Die deutsche wikipedia tut sich sehr schwer mit ihm, mit aller Gewalt versuchen sie ihn als übertrieben pro-amerikanisch und pro-britisch darzustellen („dass sein Vater „Anglomane war““; aber der Satz geht weiter: „und ihm beigebracht hat, dass England ein demokratisches Land wäre.“ mit welchem Konjunktiv nahegelegt wird, dass England ja in Wirklichkeit gar kein demokratisches Land ist). Tendenzen zu Putinismus kenn enwir ja sehr gut von der deutschen wikipedia.

Übrigens, Chaika ist natürlich der Chaika, über den Navalniy den Antikorruptionsfilm gedreht hat, in dem es viel um seinen Sohn Artyom, der in der Schweiz lebt, geht. Auf Englisch hier >>

Und mit welchen europäischen und Novorussischen Extremisten sich sonst noch rumtreibt, schreibt sie auch schön auf ihren Kanälen. Ihre Freundesliste ist (noch?) offen. Und, ja, natürlich ist sie mit Tatjana Garsiya vom Tolstoi-Institut befreundet, bei der alle Fäden zusammenlaufen…