Krim mit Propagandaelementen

Das wird vom russ. Präsidenten bis Ende 2020 mit fast 3 Mio Rubel (ca. 42 000 €) unterstützt:

Friedliche Krim – mit eigenen Augen. Krimrealitäten ohne europäische Spekulation. Förderung des Präsidenten 2019

  1. Organisation eines Exkursionsprogramms mit Propagandaelementen zur dynamischen Entwicklung der Krim als Teil Russlands, Berichterstattung über die Stabilität der Region
  2. Organisieren Sie Pressekonferenzen nach den Ergebnissen jedes Besuchs deutscher Delegationen auf der Krim, veröffentlichen Sie Pressemitteilungen und begleiten Sie sie in Veröffentlichungen in lokalen und allrussischen Medien, sozialen Netzwerken und im Fernsehen
  3. Unterstützung der europäischen Projektkollegen bei der Verbreitung der positiven Ergebnisse des Krimbesuchs durch Veröffentlichung objektiver Informationen im deutschsprachigen Raum. …
  4. Schaffung von Bedingungen für die Stärkung des Respekts vor den Siegen des russischen Volkes im Zweiten Weltkrieg.

Auch unser Freund Hendrik Weber aus Norwegen („Folkediplomati“) reist nicht kostenlos… und liefert: Sein Buch „Unsere Krim“ wird gerade auf der Buchmesse promoted – von Oleg Muzyka. Garantiert nur positive Inhalte, wie gefordert.

„Ausländische Medien lügen über die Krim“

Zu den Erfüllern der Forderungen der präsidentialen Zuwendung gehört natürlich auch „druschba global“ (Owe Schattauer – Zaldostanov-Anbeter). https://twitter.com/Kreml_5_Kolonne/status/1164273310038994944

Dessen „Delegationsleiter“ Dirk Nessenius liefert auch fleißig positive Berichte, inkl „Krim nash“ – die Krim gehört zu Russland. Gründer ist allerdings Rainer Rothfuß, inzw. AfD-Mitglied, mit dabei.

Die deutsche Delegation besuchte die Krim

Nur Maurer kann noch nicht reisen…

 

Druschba, Hörstel und Koblenz

Soll man sich jetzt darüber freuen?

Die Reste der Wahnmichel heben nochmal die Köpfe.

Sabiene Jahn, „Koblenz im Dialog“, hat meine („Antifant einer Haterseite“, „Anarchist“) Einlassungen zu Rezo bei Böhmermann schon „rezensiert“ (auf ihrer FB-Seite, heute *sie hat’s wieder gelöscht, war wohl doch _zu peinlich*). Ich hätte nix gemerkt, wenn nicht Friedensdemo-Watch zur nächsten Veranstaltung dieses stramm rechten Vereins gepostet hätte und Sabiene Jahn mir schon aufgefallen ist im Zusammenhang mit Druschba.

So richtig verstanden hat sie den Artikel aber nicht. Intellektuell wohl zu hoch.

Dann erzählt der Anonyme, dass Rezo wohl einen Auftraggeber verloren hätte, weil ihm die Message nicht gefiel. Das verwundert den anonymen Schreiber. Trotzdem ist die Erkenntnis, „Wessen Brot ich ess…“ für einen Anarchisten dann aber doch sehr konservativ.

Hier kann man gut sehen, wie solche Leute funktionieren. wie sie Dinge missverstehen und verdrehen. Differenzierte Sichtweisen gehen nicht in ihren Kopf. Es muss schwarz-weiß sein. Ironie wird nicht verstanden („ER NIMMT IHN IN SCHUTZ“ bezieht sich wohl auf mein „macht nix, Junge, Ströer behält dich ja.“).

Und Rezo vereinnahmt sie auch noch gleich („hier hat jemand etwas in Bewegung gebracht, was nicht so einfach aufzuhalten ist. Und das finde ich wirklich bemerkenswert.“). Ich glaube, sie ordnet Rezo gleich bei sich und ihren Friedensmicheln ein („und nu kommt die Opposition der Friedensmahnwachen mit den Erkenntnissen der einst Bekämpften selbst so richtig in die Bredouille“).

So richtig verstehen selbst ihre Follower sie nicht. 2 likes, nur 10 haben meinen Artikel geklickt (bei ihr verlinkt).

Jetzt aber zu Druschba. Druschba war auch schon bei Sabiene Jahn in Koblenz. Sabiene hat Sergej Filbert, einem Haupt-Friedensfahrer, einen Preis verliehen. Da durfte Schattauer eine Rede halten.

Druschba bittet um Spenden, und zwar über einen erzkonservativen Verein („Förderverein für Mensch und Umwelt e. V.“), der eine Mehrgenerationensiedlung plant („nicht mehr als 2 Erwachsene einer Generation in einem Haus“, „Drahtlose Kommunikation ist in der Siedlung nicht erwünscht.“; die dargestellten Hausbeispiele traditionelle Satteldachhäuser).

Zus nächsten Koblenzer Veranstaltung kommt Christoph Hörstel („Regierungsberater“) ins Spiel.

Der war auch bei dem Termin mit Putin, bei dem auch Andreas Maurer war. Aber sie hatten nichts miteinander zu tun – damals. Putin hat offensichtlich seine Gesprächspartner alle dorthin bestellt, um sie schneller abfertigen zu können (Ironie!). Doch jetzt stößt Hörstel wirklich zu den Friedens“freunden“(hier >> gute Infos zu dem Typ).

Nebenbei: was Maurer heute macht, ist nicht bekannt.

Was denken die Deutschen über Russland

Die Antwort findet man bei golos germanii – Stimme Deutschlands. Betreiber: Sergej Filbert aka Fiba. Den kennen wir doch, hat schwer geholfen, die „druschba“-Autotour von Schattauer und Rothfuß, äh, Rothfuß und Schattauer (beide bei der Preisverleihung natürlich zugegen), zu organisieren – weil er Russisch kann. (Sehe gerade: Sabiene Jahn war da von Anfang an dabei.)

Jetzt bekommt er endlich seinen verdienten Preis!

Seine ersten Übersetzungsarbeiten waren die Beiträge vom Finanzexperten Dirk Müller oder Journalisten Ken Jebsen. Sowohl den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer verhalf er in Russland zu hoher Aufmerksamkeit, als auch Interviews mit Sahra Wagenknecht oder dem Schwimmer Marko Hendriks. Die Übersetzung einer kraftvollen Kritik von Owe Schattauer machte den Friedensaktivisten unter dem Namen „Stimme des Zorns“ überall in Russland bekannt. blick aktuell Koblenz

 

Schattauer, bei Russlands Extrem-Rechten wohlbekannt, hat einen Vortrag zu Sibirien gehalten.

Der „Koblenzer Dialogpreis 2018“ kommt von Sabiene Jahns „Koblenz: Im Dialog“ –  „Guido Ciburski ist unser Freund“ Wer ist Sabiene Jahn?Nachlesen bei rubikon, dort ist sie Autorin. Mittendrin in den Resten der Friedenswahnmachen.

Was ist „Koblenz: Im Dialog“? Eine Kompilation von Kritikern (und sie haben viel Gegenwind geerntet – natürlich diese antideutsche Antifa) haben sie als „friedliche Satire“ als Video auf FB veröffentlicht. Mit Namensnennungen. Kommentatoren sind not amused.

Markus Graf: Interessant. Ich war auf keiner einzigen (der übrigens meiner Meinung nach sehr fragwürdigen) Veranstaltung, noch habe ich dagegen protestiert. Darf ich wissen, welchen Grund es gibt mich im Video abzubilden und öffentlich an den Pranger zu stellen?

Eine der zitierten Gruppierungen ist „Aufstehen gegen Rassismus Koblenz“. Da gibt’s Infos.

Fun Fact 1: Schattauer ist „Bauunternehmer aus Mainz“: Bauwerksabdichtung und Flüssigkunststoffe. Na, damit kann er doch auf der Krim was werden!

Fun Fact 2: Reitschusters andere Seite: er hat Sergej Filbert in seinem Ost-West-Kanal interviewt. (So funny ist das natürlich nicht.) Die Kommentare auf Youtube sind eindeutig:

Борису надо выдать молоко за вредность после этого эфира 🙂 Boris sollte „Milch für die Schädigung“ geben – in Russland kostenlos für Arbeiter mit schädlichen Arbeitsbedingungen, relikt aus Sowjetzeiten

Fun Fact 3: Nächste Veranstaltung bei „Koblenz: Im Dialog“ mit Mathias Bröckers.

druschba, Muzika und human connection – die Reste der „Friedensmahnwachen“

und Leute, selbst vor einem Reza Begi schreckt man nicht zurück!

begi-mueller-hack.jpg

kurz dazu:

ein paar wenige demonstrieren noch – für Putin, in Meseberg. Stolz bildet man auch noch alle ab… Hagen Schütte (skandiert „Putin hat Aleppo befreit“), Paula McCay, Bianca Budnick (mit super T-Shirt), Dennis Hack (human connection, ist einen eigenen Artikel wert, wenn mal Zeit…), Olav Müller („Und plötzlich wird aus der 99% Bewegung eine pro Russland-Initiative“), Brigitte Queck, … und natürlich Oleg Muzika mit seinen Verbindungen nach Russland. Wird auch gleich von einem russ. Sender interviewt. Das ganze wird auch auf russkoe pole gezeigt, ihr wisst schon, Außenpropagandafirma.

Es fehlen:
Andreas Maurer (in Jalta, Grießbrei essend und Geschäfte machend; war doch in Sewastopol auf der Bike Show; wird jetzt konkreter mit seinen Immobilienplänen auf der Krim), Owe Schattauer (in Sibirien unterwegs, findet immerhin Gelegenheit, einen post vom „Chirurg“ zur Generalprobe der bike show zu teilen), Rainer Rothfuß (nix zu Putin Meseberg, druschba, Sewastopol, Chirug oder bike show – hat er jetzt, seit er bei der AfD Karriere machen will, anderes zu tun?)

Ukrainer, Tschetchenen, Aserbaidschaner, Syrer demonstrieren daneben. „Putin Assad sind Verbrecher“ usw.

Maurer auf der Mahnwache angekommen

Querfront komplett. Maurer (Linke) Budnick (Lars-Groupie, Mahnwache), Geppert (Endgame).

maurer-muzika

Muzika, Tretschog, Schattauer (nee, der war nicht bei der Demo, der ist in Russland) dazu.

Rothfuß bei der AfD (incl Stiftungskuratoriumsvorsitz), mit dem stellt sich Maurer zu druschba-Zwecken auch gern hin.

fehlt nur noch Sahra!!!

Jarmarka und Reitschuster und Golos Germanii

Andreas Maurer findet auf dem Jarmarka in Bad Salzuflen, einem jährlichen Großereignis für die russische Community in D, den Stand von ostwest.tv, verlassen, nur eine Frau, die den Stand „bewacht“ und nicht präsentiert.

Gestern hat mich besonders am Jahrmarka gefreut, dass bei dem Propagandasender „OstWest“ kein einziger vorbeischaute. Der selbsternannte berühmte deutsche Journalist Boris Reitschuster , den niemand in Deutschland kennt, war sich selber zu schade, um seinen Sender zu präsentieren. Eine junge Frau saß gelangweilt da und wollte sich auf keinen Fall fotografieren lassen, dazu sagte sie, für diese paar Euro, die sie dafür bekommt, sei sie nicht bereit, sich fotografieren zu lassen. Ich bin sehr froh, dass meine Landsleute dem Propagandasender die kalte Schulter zeigten. Andreas Maurer FB 21.5.

Was ist ostwest.tv? Eine Umbennenung von RTVD, einem etwas undurchsichtigen deutschen Medienprojekt. Es wird aber immer durchsichtiger: Wo Moritz Gathmann prominent mitmacht, ein nützlicher Idiot, hat man eigentlich die Richtung schon (über Gathmann bei RTVD und Reitschuster haben wir vor 2 Jahren schon berichtet.) Und wenn Reitschuster selbst Herrn Filbert interviewt – ist die Schizophrenie des Putin-Kritikers und Deutschen-Bashers offensichtlich.

Sergej Filbert, Golos Germanii (Stimme Deutschlands“), laut ostwest ohne politische Position, ist eine der treibenden Kräfte bei der „Friedensfahrt“ des rechtspopulistischen Putinschleimers Owe Schattauer mit Rainer Rothfuß („druschba“), wo man ja auch ganz erführchtig neben einem Saldostani steht… (über Filbert und druschba und Umfeld haben wir oft berichtet)

druschba und Reisebüro

Der neue russische Führer der Reise, der auch gestern bei dem Treffen mit Putin und Maurer dabei war, Konstantin Ermisch, hat die „Friedens“reise organisiert, mit seinem Reisebüro: Paneurasia.

achso nee is klar, die Teil-Reise der „Friedensfahrer“ auf die Krim hat er nicht organisiert 😉 sonst könnte man ihn ja drankriegen wie Tauss.