Wahlbeobachter auf der Krim

wird laufend ergänzt.

election observers Crimea:

  • Andreas Maurer
  • sein Freund Thomas Ludwig von der noz (das erklärt viele Artikel dort)
  • Aus D auch AfD-MP Ulrich Öhme, zusammen mit zuerst!-Ochsenreiter
  • Hendrik Weber und Mette Rosenlund aus Norwegen
  • aus Frankreich eine 24köpfige Delegation unter Leitung von Thierry Mariani
  • aus Spanien Roma Nonfa Nartsiss und Gulien Diego
  • from Danmark Lars Hollander
  • Marko Marsili from Italy („Inoffizielle öffentliche Person“) and Stefano Valdeghamberi
  • Christopher Wallander, Ulf und Alexander Grenlund from Sweden
  • from Ukraine Tatyana Mele
  • from GB Muhamed Al-Hamali
  • from Israel Maria Olshanskaya + Diana Lützker
  • aus Wien Patrick Poppel
  • from Cyprus Skevi Kutra-Kukuma with 3
  • aus Griechenland Dimitri Syatov (?)
  • aus Finnland Johan Bäckman, rechtsaußen, achnee, Antifaschist, Freund der Katasonova, kam mit Frohnmaier und Öhme
  • aus Finnland Ilkka Kanerva und Kimmo Kivelä die waren in Moskau, nicht auf der Krim, und waren OSZE-Beobachter
  • aus Venezuela 2, Namen noch nicht bekannt

All together 43 observers from 20 countries.

Die meisten findet man nicht im Internet, völlig unbedeutende Personen wie Maurer, der nur durch russ. TV-Auftritte zweifelhafte Berühmtheit erlangte.

„In 4 Jahren und 2 Tagen mussten wir die Gehirne erreichen

und die Massenwahrnehmung beeinflussen.“

„Vielleicht blufft Rykov, um sich in ein günstiges Licht zu setzen, aber vielleicht sagt er auch die Wahrheit.“ Propaganda 3.0, arte 2018

Auf meinem Blog werden vermehrt Seiten mit Katasonova abgerufen. Von der kam in letzter Zeit nix Bewegendes mehr, deswegen haben wir sie vernachlässigt. Ich halte sie sowieso für überbewertet. Auch ihr Auftritt bei Marine le Pen in Paris war demütigend. Marine hat sie einfach stehen lassen und ihr Triptychon, das Katasonova ihr überreichen wollte, einfach im Flur abstellen lassen. Aber gestern hat arte über Katasonova berichtet, weil sie mit Rykov zusammenarbeitet. Propaganda 3.0, arte 2018 min 33:10

Ich habe über eine Aktion der beiden damals berichtet, bei der er im Internet aufgerufen hat mitzumachen.

Katasonova – Mitarbeiterin von Yevgenij Fedorov, Duma-Abgeordneter und Chef von NOD. Hat auch Owe Schattauer in Empfang genommen.

Rykov hat sein Vermögen wohl mit unzweideutigen Dating-Websites gemacht.

Und nein, ich glaube nicht, dass er ein Hauptakteur beim Beeinflussen der US-Wahlen war. Die, die man so offensichtlich findet, sind nicht die Hauptakteure. Das sind unbedeutende Spinner, die sich nach vorne schieben wollen. Die wirklich dicken Fische findest du so leicht nicht.

Maurer lechts

Zlatko Percinic war „ganze Zeit mit dabei“ (Maurer) bei der letzten Reise in den Donbass. Von dem hört man bis jetzt wenig. Er hat mal kurzerhand meinen tweet angezeigt; warum twitter den dann inkriminiert hat, weiß ich nicht, denn da sind keine privaten Daten einer Einzelperson:

zlatko-percinic-donbass-gesperrt

Aber wer diesen „Journalisten“ noch nicht als rechts erkennen mag – vielleicht gehen die Augen auf, wenn man seine Freunde betrachtet, zB: „Timo Francois“, angeblich Journalist beim ZDF, der Freital verharmlost („ein paar Polenböller“) und „Bekenntnis zu Deutschland“ und „120 Dezibel“ hypt… wie man Freund Gert-Ewen Ungar (RT, propagandaschau, Russia Insider) einschätzt, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. Was man von Freunden wie dem Stalinisten Tobias Pfennig aka Nase und von Ulrich Heyden halten soll, ist eigentlich auch klar.

Dieser Kandidat postet auch den mutigen und cleveren Brief des Kandeler Bürgermeisters Tielebörger, der jetzt in rechten Kreisen von Compact bis anonymous.ru herumgereicht wird:

kandel-tieleboerger.jpg

Zlatko Percinic mit Maurer im Donbass

Von dem hört man wenig. Der „freie Journalist bei RT“ und Delegierter der Grünliberalen in der Schweiz („Hedonisten mit Gewissen“), Zlatko Percinic, Baujahr 1976, berichtet fleißig und linientreu nach Kremlrezept. Natürlich auch mit Frank Gottschlich verbunden.

Er war ganze Zeit mit dabei. (Maurer)

Er nennt offen, worum es bei diesen Ukraine-Reisen eigentlich geht: um Investitionen und Immobilien.

As it’s the case with #Crimea where Mr. Maurer initiated the way for German investments into this part of Russian Federation, his official visit to #Donetsk will undoubtly build bridges and lead to new German investments into Donbass. (FB-Seite von Percinic)

Passt: er war früher an einer Firma beteiligt, die sich ständig neu erfand und dann 2009 in Konkurs ging und liquidiert wurde: PG Company, SWIP Treuhand AG (SWIP Société Fiduciaire SA), Digana Immobilien AG. Zwecke: „Vermittlung von Immobilien im Ausland“, „Erbringung von Treuhanddienstleistungen für die Gastronomie und den Tourismus“. Ganz früher hat er mal mit elektronischen Gütern gehandelt… von was er heute lebt, ist nicht zu ermitteln. Jedenfalls hat er entweder viel Freizeit für seine extensiv bestückten Social Media Seiten, oder jemand bezahlt ihm Mitarbeiter.

Also: es geht bei diesen Reisen, wie man auch an den letzten Teilnehmenden sehen konnte, wo Leute aus der Bau- und Immobilienbranche dabeiwaren, um Geschäfte. Darüber ein „humanitäres“ Mäntelchen. Vom Kreml gefördert, wenn deren Narrativ mitverbreitet wird.

Maurer als Wahlbeobachter auf der Krim

Anton Shekhovtsov hat richtig vorausgesagt: Andreas Maurer wurde von der RF eingeladen, auf der Krim Wahlbeobachter zu spielen. Stolz präsentiert er seinen Einladungsbrief, unterzeichnet von I.M-S. Umakhanov, auf seiner Website.

Mal sehn, wann er fallengelassen wird. Wie der unsägliche Rüdiger… na gut, der ist noch ein größerer Spinner. Auf NOD jedenfalls findet man keine deutschen Kontakte mehr, seit 2015. Und jetzt der „Briefträger“. Hat der Kreml keine anderen Kontakte?

Die OSCE beobachtet nicht, weil die Krim nicht zu Russland gehört.

Schon 2014, beim Krim-Referendum, hat der Kreml versucht, der Wahl durch europäische Wahlbeobachter den Anstrich der Legitimität zu geben. Da war dann eine handverlesene Auswahl rechtextremer Politiker dabei: aus Vlaams Belang, Lega Nord, Front National, FPÖ.

Maurer wurde direkt eingeladen, nicht über das dubiose ECDHR, das bis zu Pitorski zurückverfolgt werden kann. Dieses „Institut“ bittet Parlamentarier, an der Wahlbeobachtung der russischen präsidentenwahlen teilzunehmen.

E-Mail-Einladung.