Elena Boyko, Bezmenov und Feministinnen

Der KGB schützt die seinen nicht. Schon gar nicht die useful idiots. Wie Elena Boyko, eine stramm putinverehrende Journalistin, ursprünglich aus der Ukraine vor der „blutigen Junta“ nach Russland geflohen. Putinverehrerin – war sie, denn Russland hat sie an die Ukraine ausgeliefert, wo sie an der Grenze noch versuchte, um politisches Asyl zu bitten, dann aber in Charkiv verhaftet wurde.

«Россия своих не просто бросает. Она их пережевывает и выплевывает. Меня вышвырнули, как использованную грязную тряпку» – сказала она по телефону. «Я бы посоветовала всем этим людям удирать из России»
(„Russland lässt die Seinen nicht nur einfach fallen. Es zerkaut sie und spuckt sie aus. Sie haben mich rausgeworfen, wie einen benutzten schmutzigen Lappen“, sagte sie am Telefon. „Ich würde allen solchen Leuten raten, aus Russland wegzulaufen.“
(nach Arkadiy Babchenko)

Da fällt mir nur Bezmenov ein:

They serve [a] purpose only at the stage of destabilization of a nation. For example, your leftists in [the] United States: all these professors and all these beautiful civil rights defenders. They are instrumental in the process of the subversion only to destabilize a nation. When their job is completed, they are not needed any more. They know too much. Some of them, when they get disillusioned, when they see that Marxist-Leninists come to power—obviously they get offended—they think that they will come to power. That will never happen, of course. They will be lined up against the wall and shot.

Das deutet allerdings jeder für sich, wie er will; und wen es tatsächlich betrifft, merkt es nicht (im Gegenteil)), und auch das ist ein Effekt der Gehirnwäsche; zB Noam Chomsky, ein typisches Beispiel für das, was Bezmenov beschreibt, gehirngewaschen, faktenresistent, antiamerikanisch, marxistisch, stets auf der Seite Russlands:

Citizens of the democratic societies should undertake a course of intellectual self-defence to protect themselves from manipulation and control, and to lay the basis for meaningful democracy. (Noam Chonsky)

Andere wiederum geben einfach das Interview nicht korrekt wieder, um Bezmenov als Zeuge für die Verderbtheit des ganzen grün-links-versifften Gutmenschentums heranzuziehen:

Feminismus, Multikulti, Sozialismus = Demoralisation und Destabilisation …
Yuri Bezmenov: Feministen sind nützliche Idioten, die als erstes sterben werden …

um dann Bezmenov direkt falsch zu zitieren:

Feminists and other leftists are useful idiots who serve only to destabilise the society. When the goal is reached, they will be “lined up against the wall“.

Bezmenov hat nie von Feministinnen oder Multikulti gespochen. Die entsprechende Passage im Original findet sich oben.

Denn man muss nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Es gibt linke Ideen und soziale Ziele und Vorstellungen von Gleichberechtigung, damit einhergehend gerechte Verteilung, ganz ohne Kommunismus, Marx oder Mao.

Linke Ideen orientieren sich ja eigentlich am Paradies, das jeder erstrebt.

Die Frage ist nur, wie. Mit welchen Mitteln.

 

2017-Angriff in Mazedonien, Nachtwölfe, Jovanovski und Putin

Die Nachtwölfe sind ganz liebe Tierchen,

beruht auf dem Prinzip des orthodoxen Glaubens, Freundschaft, Brüderlichkeit usw. Das sind keine Kriminellen, das sind Rocker, Motorradliebhaber. Sie haben nichts mit Drogen, Prostitution und Viertel aufteilen zu tun. Das ist ein Motorradclub und kein Mafiaclub. (Dimitri Paevski, Mazedonischer Nachtwolf, anlässlich der „Siegestour“ nach Berlin, zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs 2015)

Mit Paevski redet ein Untergebener, denn der Chef der mazedonischen Nachtwölfe, Aleksandar Jovanovski („wir sind keine Faschisten, wir helfen allen, die frei sein wollen“), wurde aus Sachsen ausgewiesen wegen Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Gelistet auf der Begründung zur Ausweisung werden Teilnahme der Nachtwölfe beim Antimaidan, bei den Vorfällen im Osten der Ukraine und bei der Annexion der Krim, kurz, „Из-за Путина“ (Jovanovski).

Jetzt stehen diese Motorradfreunde in Skopje vor Gericht, wegen Beteiligung an den Protesten (Bloody Thursday“ 2017, die zu dem blutigen Angriff auf das Mazedonische Parlament führten. Lenin Kovanovskis Sohn sagt aus.

The revelations of the Night Wolves involvement are important because it flashes out the right-wing populist party VMRO-DPMNE’s connections with the Kremlin. (globalvoices, 12.1.2019)

h/t Mi Hau

Wenn Banken zu Aktivisten werden

Julia Juls, eine der Organisatorinnen des „Frauenbündnis Kandel“, das den Tod der durch einem Flüchtling ermordeten 15jährigen Mia ausschlachtet, benutzt deren Foto als CD-Cover für sich. Ob das Mädchen damit einverstanden gewesen wäre? wie auch mit all den anderen Aktivitäten, die in ihrem Namen veranstaltet werden?

Julias Partner ist Marco Kurz, gerade nach Kandel umgezogen, und ihm wurde jetzt sein Konto bei der Deutschen Kreditbank ohne Angabe von Gründen gekündigt. Kommentar Marco Kurz:

Auch Martin Sellner kennt dieses Spiel.
Ich finde es einfach nur witzig und bin froh, dass wir offensichtlich den Richtigen auf den Zeiger gehen..

In Wirklichkeit ist dieses „Frauenbündnis“ eine weit rechts außen stehende Veranstaltung, wie undercover-Recherchen von Tobias Ginsberg zeigen. Gemeinsamer Duktus: Reichsbürger-VT. Und wen finden wir dort? Rüdiger Hofmann aka Klasen (mit Gummi-Entchen), Christoph Hörstel (der so begeistert war, auf Armlänge neben Putin stehen zu dürfen – und neben Zaldostanov). Man zieht jetzt auch gelbe Westen an.

 

Was denken die Deutschen über Russland

Die Antwort findet man bei golos germanii – Stimme Deutschlands. Betreiber: Sergej Filbert aka Fiba. Den kennen wir doch, hat schwer geholfen, die „druschba“-Autotour von Schattauer und Rothfuß, äh, Rothfuß und Schattauer (beide bei der Preisverleihung natürlich zugegen), zu organisieren – weil er Russisch kann. (Sehe gerade: Sabiene Jahn war da von Anfang an dabei.)

Jetzt bekommt er endlich seinen verdienten Preis!

Seine ersten Übersetzungsarbeiten waren die Beiträge vom Finanzexperten Dirk Müller oder Journalisten Ken Jebsen. Sowohl den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer verhalf er in Russland zu hoher Aufmerksamkeit, als auch Interviews mit Sahra Wagenknecht oder dem Schwimmer Marko Hendriks. Die Übersetzung einer kraftvollen Kritik von Owe Schattauer machte den Friedensaktivisten unter dem Namen „Stimme des Zorns“ überall in Russland bekannt. blick aktuell Koblenz

 

Schattauer, bei Russlands Extrem-Rechten wohlbekannt, hat einen Vortrag zu Sibirien gehalten.

Der „Koblenzer Dialogpreis 2018“ kommt von Sabiene Jahns „Koblenz: Im Dialog“ –  „Guido Ciburski ist unser Freund“ Wer ist Sabiene Jahn?Nachlesen bei rubikon, dort ist sie Autorin. Mittendrin in den Resten der Friedenswahnmachen.

Was ist „Koblenz: Im Dialog“? Eine Kompilation von Kritikern (und sie haben viel Gegenwind geerntet – natürlich diese antideutsche Antifa) haben sie als „friedliche Satire“ als Video auf FB veröffentlicht. Mit Namensnennungen. Kommentatoren sind not amused.

Markus Graf: Interessant. Ich war auf keiner einzigen (der übrigens meiner Meinung nach sehr fragwürdigen) Veranstaltung, noch habe ich dagegen protestiert. Darf ich wissen, welchen Grund es gibt mich im Video abzubilden und öffentlich an den Pranger zu stellen?

Eine der zitierten Gruppierungen ist „Aufstehen gegen Rassismus Koblenz“. Da gibt’s Infos.

Fun Fact 1: Schattauer ist „Bauunternehmer aus Mainz“: Bauwerksabdichtung und Flüssigkunststoffe. Na, damit kann er doch auf der Krim was werden!

Fun Fact 2: Reitschusters andere Seite: er hat Sergej Filbert in seinem Ost-West-Kanal interviewt. (So funny ist das natürlich nicht.) Die Kommentare auf Youtube sind eindeutig:

Борису надо выдать молоко за вредность после этого эфира 🙂 Boris sollte „Milch für die Schädigung“ geben – in Russland kostenlos für Arbeiter mit schädlichen Arbeitsbedingungen, relikt aus Sowjetzeiten

Fun Fact 3: Nächste Veranstaltung bei „Koblenz: Im Dialog“ mit Mathias Bröckers.