Charleston – Peterburg *updated*

das hat damals niemanden so recht aufgeregt. Anton Shekhovtsov hatte es aber schon erwähnt: „Two American racists – Jared Taylor, the founder and editor of the journal „American Renaissance“, and Nathan Smith of the Texas Nationalist Movement – are also expected at the IRCF.“ Das war die rechtsradikale Konferenz von Rogosin in St. Petersburg im März, das „International Russian Conservative Forum“, an der auch Udo Voigt, NPD-MEP, teilnahm, und eben diese beiden Herren vom „Council of Conservative Citizens“.

Jetzt wird das wieder aktuell, mit dem mutmaßlichen Mörder von Charleston – er war „inspiriert“ vom „Council of Conservative Citizens“, die den Supremacists ebenso angehören wie der Ku-Klux-Klan oder der bei VTlern sehr beliebte Paul Craig Roberts.

Interesssant, wenn auch nicht in unserem Zusammenhang, ist, dass dieser Mann, Dylann Roof, reflektiert hat und seine Gedanken sogar ausführlich niedergeschrieben hat in einem „Manifest“, von dem die Organisation „Council of Conservative Citizens“ übrigens sagt, dass sie einige der Positionen für legitim halten.

aus dem „Manifest“ des Roof:

I was not raised in a racist home or environment. Living in the South, almost every White person has a small amount of racial awareness, simply beause of the numbers of negroes in this part of the country. But it is a superficial awareness. Growing up, in school, the White and black kids would make racial jokes toward each other, but all they were were jokes. Me and White friends would sometimes would watch things that would make us think that “blacks were the real racists” and other elementary thoughts like this, but there was no real understanding behind it.

Und dann haben wir doch auch wieder unseren roten Faden, hier: Moskaus 5. Kolonne in der Welt, denn diese ultrarechten Leute waren ja von dem ultrarechten Rogosin, immerhin Vizepremier und nicht irgendwer!, eingeladen worden.

Der dänische NAZI Daniel Carlson sprach auch auf der Peterburger Konferenz

Der Mann im Bild ist übrigens der dänische NAZI Daniel Carlson, der auch auf der Konferenz gesprochen hat.

Infos zum größten Teil von Euromaidan Press >>

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Andrey Fursov

Mehr zu Fursow, Larouche und der Isborsk Club
Heute: Fursow hat schon 2011 Stalin gepriesen.
„Was ist der Grund für eine derartige Zunahme der Aufmerksamkeit für Stalin? Das hat einen einfachen Grund – die Stalin-Epoche verbinden die Leute mit sozialer Gerechtigkeit, mit einer sicheren Zukunft, mit dem großen Sieg im Krieg, mit einer starken Außenpolitik – mit der Macht Russlands. Und in dieser Hinsicht wird Stalin das Symbol für die Errungenschaften der Sowjetunion, für die Errungenschaften Russlands im 20. Jahrhundert.“
Er schreckt auch vor einer „Rehabilitierung“ Iwans des Schrecklichen nicht zurück:
„Sehr vielen Ländern ist es eigen, ihre Vergangenheit positiv zu mythologisieren, wobei die Augen vor den Mängeln dieses oder jenes Politikers verschlossen und seine Vorzüge auf jegliche Weise betont werden. Kann man Ihres Erachtens behaupten, dass sich in Russland eine völlig entgegengesetzte Tradition herausgebildet hat, wo die Namen vieler großer Persönlichkeiten der Vergangenheit (zum Beispiel Iwans des Schrecklichen, Peters I., Stalins) unverdient in den Schmutz getreten werden, und wenn ja, womit ist das verbunden?“
„Der Stalinismus führt e tatsächlich zu ernsten Opfern. Aber da taucht bei mir stets die Frage auf – welche sozialen Systeme entstehen ohne Opfer? Wie wurde das Britische Imperium geschaffen? Wie wurde das amerikanische Imperium geschaffen? Und warum fordert man weder die Briten noch die Amerikaner dazu auf, vor den Afrikanern, den Indern, den Tasmaniern, den Indianern Buße zu tun?“
http://prawda1.blog.de/2012/09/30/entstalinisierung-russlands-teil-14918627/
Herr Fursov darf auch auf NRHZ schreiben, wo auch Jutta Ditfurth vor nicht allzu langer Zeit noch regelmäßige Autorin war:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=21139
Mehr zu Fursow, LaRouche und dem Isborsk Club hier bei uns:
https://no4right.wordpress.com/2015/06/17/was-macht-eigentlich-dimitrij-fursow-larouche-und-der-isborsk-club/

Der Ukraine-Krieg als Vater der Friedensbewegung

„Hey Leute, der Ukrainekrieg ist das Hauptthema der Mahnwachenbewegung!
Die Beobachtungen in der Ukraine und ihre Ursachenanalyse führen zur FED Kapitalismuskritik, NATO, NWO, TTIP, Monsanto, EU, EURO und allen anderen Themen der Friedensbewegung, so wars letztes Jahr. Tja so war der Krieg der Vater der Friedensbewegung.“
Da taucht ein besonders ekelhafter rechtradikaler Typ auf, bei Endgame: Hendra Kremzow. Frank Geppert, Hauptorganisator bei Endgame, macht ein unterwürfiges Interview mit ihm, das aber schon wieder gelöscht wurde. ich habe es gesehen, radikal eben, und einer mit Logorhöe, ein arroganter Typ.
Der verlinkt auf den größten Dreck, zB die Seite https://www.facebook.com/StrelkovInfo , eine hardcore novorossiya Seite.
Es wird immer klarer, was viele schon lange vermuten: Der merkwürdige Start der Mahnwachenbewegung, den Lars Mährholz aus dem Nichts heraus inszeniert haben will, mit Elsässer und KenJebsen. Der Start, der mit dem Beginn der Ukraine-Krise zusammenfällt. Die immer deutlicher werdende Unterstützung Putins, insbesondere Novorossiya. Hier gehen wir dem ja schon lange nach.

Was macht eigentlich Dimitrij? – Fursow, LaRouche und der Isborsk Club

Der Arme (wir sprechen von Dimitri Metzler, NOD Germania) fühlt sich verlassen. Anscheinend will die Spinner (ihn und Klasen) niemand bei НОД (weswegen sie ja auch zur Partei der Veteranen gelaufen sind, die sich den PP-Vortrag von Klasen mit seiner BRD-Besetztes-Land-Leier dann angesehen haben).

Und deshalb postet er jetzt einen Text von Andrej Fursow, den er auf seiner persönlichen NOD-Seite gepostet hatte, als Screenshot mit dem Kommentar:

Очень жаль, что НОД не хочет понять одного – проблему суверенитета России без суверенитета Германии не решить!

(So schade, dass NOD eins nicht begreifen will – dass das Problem der Souveränität Russlands nicht ohne das der Souveränität Deutschlands gelöst werden kann!)

Russland hat ein Souveränitätsproblem?? Das erste, was ich höre…

Der Andrej Fursow interessiert mich stattdessen, aber viel lässt sich aus seinem tausendmal gehörten, langatmigen Geschwurbel nicht herausholen – außer dass er auch gerne bei Helga Zepp-LaRouche auf der Seite ihres Schiller-Instituts auftaucht (außer auf sämtlichen einschlägigen Seiten wie sputnik, RT, neuepresse, NRHZ – und sogar im Forum der goldseiten 😀 )
Bei der weiteren Recherche zeigten sich dann doch noch interessante Verbindungen dieses Herrn. Also bitte um Geduld!

Kommen wir zum Schiller-Institut von Helga Zepp-LaRouche, Ehefrau des Eurasianisten Lyndon LaRouche (wir erinnern uns, 2009 in Peterburg zugeschaltet per video auf der großen Eurasien-Konferenz, auf der auch Jürgen Elsässer sprach).

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Zwischenlager facebook

lange keine neuen Artikel hier – dafür auf facebook, aber dort ist jetzt leider Schluss, da account gesperrt wurde. Anonymisierer verwenden halt ständig neue IPs, und das kontrolliert FB – und sanktioniert es,mit Sperre.

Hätten ein Ausweisfoto hinterlegen können – aber bei einem Fakename – ihr glaubt doch nicht, dass man sowas unter dem eigenen Namen schreiben kann, da bist du tot in deiner Umgebung.

Schreiben daher wieder vermehrt hier…