Die Provokation ging von der Ukraine aus – Diether Dehm, Die Linke

Diether Dehm gibt sputnik ein Interview. Ja, es ist echt, es wird eine Aufnahme angeboten. Ja, es war schon am 23. März.

Diether Dehm hält sich nicht mehr zurück. Ein reiner Putin-Apologet.

Das Thema ist das Einreiseverbot für die von Russland für den Eurovision-Wettbewerb aufgestellte Sängerin Samoilowa.

Hier greift die Politik diktatorisch in die Kunst ein.

Also wer offiziell ein Toleranzgebot der Bandera-Faschisten artikuliert, provoziert alle Menschen, die in einer direkten oder indirekten Weise sich mit den 27 Millionen ermordeten Sowjetmenschen verbunden fühlen. Deswegen machen sie aus dem Täter ein Opfer. Sie vertauschen die Rolle. Die Provokation ging von der Ukraine aus.

Meine Bundestagskollegen Andrej Hunko, Wolfgang Gehrcke und andere durften ja auch nicht einreisen, obwohl sie nur für ein Kinderkrankenhaus im Donbass Medizin gebracht haben.

Nur? Wer’s vergessen hat: die beiden Linken-Abgeordneten haben sich mit dem Separatistenführer Sachartschenko (Zakhartchenko) getroffen. Für die „Separatisten“ war das ein Propagandaerfolg. Sachartschenko hat während der Waffenruhe eine Offensive auf das umkämpfte Debalzewe angeordnet und damit dem Friedensabkommen von Minsk womöglich den Todesstoß verpasst.

Wenn das Einreiseverbot für Samoilova nicht aufgehoben wird,

fordern wir die deutschen Teilnehmer auf, auch als Akt der Solidarität mit der künstlerischen Freiheit, ihre Teilnahme abzusagen.

Katasonova nicht up-to-date

Gestern habe ich noch getwittert, dass die Katasonova noch nicht mitgekriegt hat, dass Marine Le Pen vom (zukünftigen) Thron gestoßen wurde, indem sie einen Beitrag von Al Jazeera retweetet, der sie mit ihrem 3-Freunde-Plakat zeigt.

sputnik ist da schon etwas weiter. Da ist Marine schon ausgeblendet (s. teaserbild)…

Rainer Wendt bei sputnik

das ist dem doch egal. Hauptsache, Publicity.

Er hat es geschafft, sich in Fragen der inneren Sicherheit mit markigen Worten als Lautsprecher des deutschen Polizeibeamten zu etablieren, obwohl seine Truppe mit rund 94.000 Mitgliedern fast halb so klein ist wie die Konkurrenzorganisation der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die bringt es auf 175.000 Mitglieder und ist unter dem Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes organisiert. Wendts DPolG gehört zum Beamtenbund [in dessen Vorstand Wendt auch sitzt].

wiwo, April 2015

Das darf man nicht vergessen! Er wird auch bei Sputnik als „Vorsitzender der Polizeigewerkschaft“ vorgestellt – als gebe es nur eine Gewerkschaft.

Rainer Wendt, der auch mal gerne gegen ein Urteil gegen „Racial Profiling“ wettert – Heribert Prantl dazu in der SZ:

Das heißt nichts anders als das: Die Polizei hat Menschen anderer Hautfarbe auf dem Kieker.

, der einen Zaun nach Österreich fordert und auch mal für die rechts-außen Magazine Compact und Junge Freiheit Interviews gibt;

den werden wir weiter beobachten!