Putins neue weiche Welle?

grani.ru berichtet:

Malofeevs tsargrad.tv („альтернативой Первого канала для сетевого посткрымского большинства“ – also auch so ein Alternativmedium) droht die Schließung. (Zur Erinnerung: der orthodoxe Malofeev ist als einer der Finanziers der russischen Aggression gegen die Ukraine bekannt. Girkin hat einen Aufsichtsratsposten in einer seiner Firmen. (Interview mit Girkin bei tsargrad.tv, Okt. 2014, engl. Untertitel)

Gibt es Krach im Donbass-Paradies? Weil Girkin Surkov, Putins Berater seit 15 Jahren („Surkov is Himmler„), beleidigt hat? Oder weil bei der Liste der „Top 100 Russophoben 2016“ (wir berichteten) auch eine Reihe von Ministern dabeiwaren?

Das Projekt Novorossiya ist ja schon länger am Absterben.

Solche Medien wie tsargrad.tv habe man in den Jahren 2011 – 2015 gebraucht. Aber jetzt sei eine andere Zeit. Nachtwölfe und Antimaidan bekommen keine Präsidentenzuschüsse mehr. Es wird von öffentlichem Konsens und einer Normalisierung der Agenda gesprochen.

Ein Treffen mit Alexej Gromov, dem ersten stellvertretenden Leiter des Präsidentenapparats („der einzige Mensch, der ohne Termin in Putins Büro gehen konnte“), soll die Zukunft des Senders entscheiden.

Malofeevs Antwort: „Не дождетесь!“ (Nur zu!).

 

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