Frieden und Diplomatie mit dem IS – dfg-vk

„Islamischer Staat – Vernichten oder diplomatisch anerkennen?“

Thomas Carl Schwoerer (bis 2015 Chef und Eigner des campus Verlag) ist Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (dfg-vk). Die dfg-vk tut sich schon seit den Ostermärschen hervor mit einseitigen Abrüstungsvorschlägen und „Frieden mit Russland“. Die Sektion Berlin-Brandenburg wollte 2014 mit attac zusammen die „Informationsveranstaltung“ „Ukraine nach der Wahl“ mit dem ukrainischen Borotba-Aktivisten Sergej Kirichuk durchführen.

Friedensdemowatch zu Borotba:

Diese vermeintlich authentisch-linke, tatsächlich aber äußerst dubiose Organisation wird seit Beginn des Russland-Ukraine-Konflikts von Teilen der (Alt-)Linken als eine Art Kronzeuge gegen den Euromaidan und die neue Regierung herumgereicht. Tatsächlich vertritt sie aber auch offen russisch-nationalistische und militaristische Positionen und hat offenbar wenig Berührungsängste mit Rechtsradikalen.

Kirichuk ist ein echter Querfrontler, der versucht, rechte Publizisten (Byshok, Kochetkov) an linke Zeitungen zu vermitteln. Ein Nationalbolschewik eben. Es gab damals einen mittelgroßen Skandal, und zumindest die Lesung wurde abgesagt.

Thomas Carl Schwörer, der Bundessprecher dieses Haufens, darf in der Zeit (2016) schreiben (wo man immer häufiger putin-affine Artikel liest), dass man mit DAESH verhandeln müsse. Vollendet naiv ist seine Sicht: er vergleicht DAESH mit IRA und PLO. Hat er noch nie etwas davon gehört, wie Menschen im sog. Islamischen Staat leben müssen? Und das – will er legalisieren?? Bei der Veranstaltung 2015 mit obigem Titel bringt es ein Mann aus dem Publikum auf den Punkt:

In Gesprächen würden sich die Terroristen dann schon wandeln.

Und auch heute, 2017, wirbt die „Friedensbewegung“, zu der die dfg-vk gehört, für den Ostermarsch weiter mit:

Es muss mit allen Konfliktparteien, auch dem IS verhandelt werden. Die Waffen nieder und miteinander sprechen ist das Gebot der Stunde.

Über die Ostermärsche und ihre Geschichte haben wir auch schon mal geschrieben: „Von Ostermarsch über Beuys zu LaRouche und zurück zur CND“.

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