Merkel „von Lissabon bis Wladiwostok“

Warum benutzt Merkel die Terminologie der nationalistischen russischen Eurasier?

Ich bin dafür, dass Russland Schritt für Schritt auch enger an den europäischen Wirtschaftsraum heranrückt, dass wir am Schluss eine gemeinsame Wirtschaftszone von Wladiwostok bis Lissabon haben

Merkel auf dem Landesparteitag der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, faz, 3.6.2016

Wirft sie ihm ein Bonbon hin? Putin lechzt doch schon immer danach…

Erstens: die Gestaltung einer harmonischen Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok. In Zukunft kämen eventuell auch eine Freihandelszone, gar noch fortgeschrittenere wirtschaftliche Integrationsformen in Frage. In der Tat würde damit ein gemeinsamer Kontinentalmarkt entstehen, dessen Kapazitäten Billionen von Euro stark wären. Offensichtlich gilt es aber zunächst, alle noch verbleibenden Hemmnisse für den russischen WTO-Beitritt auszuräumen.

süddeutsche, 2010

Dabei möchte er natürlich von der fortgeschrittenen Entwicklung der EU profitieren… und vor allem Visa abshcaffen zwischen Russland und EU.

Markenzeichen wie „Made in Germany“ und „Made in EU“ sind wahrlich Gold wert. Diese Leitbilder höchster technologischer Kultur sind so behutsam wie nur möglich zu behandeln. Sie dürfen nicht verloren gehen.

In Russland gibt es noch nicht so viele anerkannte Marken.

Ich bin dafür. Für eine Weltwirtschaftszone 😉

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