Danckwardt und Lisa

Der Kreis schließt sich.

Alexej Danckwardt, Stalinist, Freund von antiimp-Nase aka Pfennig und Betreiber der antiukrainischen Hetzseite „Antimaidan2“ mit links-rechts-Schwäche hat offenbar Lisas Fall übernommen.

In welcher Hinsicht, ist unbekannt, denn das Mädchen wurde weder vergewaltigt oder entführt.

Darauf macht Friedensdemo-Watch aufmeksam. Aber nicht darauf, was der Anwalt da nun tatsächlich schreibt. Das ist nämlich sehr bemerkenswert:

Aufgrund unsensibler, unangemessener Ausführungen eines Beamten ist bei den anzeigenden Eltern der Eindruck entstanden, die Polizei glaube ihrer Tochter nicht und würde nicht ermitteln. «Dieses ist nicht der Fall», so der Rechtsanwalt, « die Polizei ermittelt nach meinem Eindruck mit der nötigen Sorgfalt».

Auch die Behauptung, die Familie, bzw. das Opfer hätten « Flüchtlinge » als Täter bezeichnet, entspricht nicht der Wahrheit. Das Kind hat eine Täterbeschreibung abgegeben, nach der jetzt die Täter ermittelt werden. Die Familie des Opfers, selber Migranten, weisen eine Beschuldigung einer Gruppierung als Täter weit von sich. Die Familie möchte die schreckliche Tat nicht politisieren.Das 13jährige Kind und ihre Familie sind Opfer einer schweren Straftat geworden, deren juristische Qualifizierung der Staatsanwaltschaft und einem späteren Gericht überlassen bleiben muss.

Warum aber Rechtsanwalt Danckwardt

vor diesem Hintergrund die Oeffentlichkeitsarbeit der Polizei kritisiert

bleibt ein Rätsel.

Die Moderatorin im russischen Staatssender Erster Kanal zu einem Beitrag über Lisa bedient alle Ängste: „Minderjährige werden vergewaltigt, die Polizei tut nichts, die Täter laufen frei rum“, sagt sie. „Das ist die neue Ordnung in Deutschland.

Und warum er die Öffentlichkeitsarbeit russischer Staatssender und ihrer deutschen Vasallen nicht kritisiert, zB für die Hetze gegen Flüchtlinge, bleibt auch unverständlich…

Das Leben einer Heranwachsenden wird durch die Propagandamaschine gezogen: Tausendfach in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde die Geschichte zum Beweis für die Blutrünstigkeit des arabischen Migranten. Die Sprache, in der berichtet wurde, ob nun in Social Media oder den russischen Medien: verantwortungslos, hetzend, Ängste befeuernd, was einen deutschen Anwalt dazu bewegt hat, gegen einen Journalisten des russischen Staatsfernsehens Anzeige wegen Volksverhetzung zu erstatten.

„Das missbrauchte Mädchen“
Eine Kolumne von Alice Bota in der ZEIT

Das zdf-moma berichtet heute, 21. 1., ausführlich über den Fake. Auch dem Herrn Danckwardt wird eine Bühne gegeben…

danckwardt-moma.jpg

Diese aufgerissenen Augen…

 

Boris Reitschuster schreibt über seine Erkenntnisse aus seinen Netzkontakten:

Die aus Russland stammenden Eltern des Mädchens sind offenbar Pegida- udn Putin-Anhänger. Die Mutter teilte früher oft Suchmeldungen zu verschwundenen Erwachsenen und Kindern in sozialen Netzwerken. Außerdem forderte sie die Abschiebung von Asylbewerbern. Unter anderem teilte die Mutter einen Aufruf zu einer Pegida-nahen Demo im März in Berlin unter dem Motto „Wir sind das Volk, Merkel muss weg.“ Pegida gibt sich putinfreundlich und soll nach Ansicht von Kritikern auch von Moskau unterstützt werden.

Eine typische KGB-Kampagne vermuten viele.

und Boris Reitschuster kommentiert weiter:

Die Gegenspionage, die für solche Fälle wichtig wäre, wurde unter Schröder aufgelöst.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s