„Die erste Ebene hin zum Sozialismus…

wird wahrscheinlich immer brutal sein.“

Brigitte Queck, 2001, „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ in der taz

So wird immer und immer wieder das Engagement von Leuten gegen den Krieg „brutal“ missbraucht.

Wir haben diese Dame gefunden, weil sie im Berliner „Haus der Demokratie“ ein „Filmfestival“ ua mit Mark Bartalmai, bekennendem Fan von Novorossiya und Ansprechpartner im Dugin’schen Netzwerk, organisiert hat: „Demokratie in Flammen“

Bei ihr brauchen wir die Verbindungen nach Russland nicht aufzudecken, sie bekennt sich ja dazu.

„Bekenntnis zu Russland – ohne Wenn und Aber“
NRHZ über ihre Buchvorstellung im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, Juli 2014

und wer sich schon selbst interviewt (was ja wiederum ehrlich ist, wenn man so manches „Interview“ mit Interviewer-Darstellern ansieht…), also, sich selbst interviewen, das ist schon krank. Und zwar auf der Seite des bekannten Ultrarechten einartysken aka Einar Schlereth, seit 2014 „Eigner und Verantwortlicher Redakteur der deutschen Version von der Seite vineyardasker.de“ (Ableger der amerikanischen novorossiya-Seite „The Saker – Stop the Empire’s War on Russia„):

Der Westen vermochte es bisher immer, vor Kriegen die Staatschefs von Ländern, die im Fadenkreuz der NATO standen und die er zu überfallen gedachte, als Diktatoren zu verfemen. Das war bei Saddam Hussein, Milosevic, Gaddafi der Fall. Selbst die Friedensbewegung ist stets darauf hereingefallen

ich glaube, sie findet ALLE Diktatoren toll. In ihrer FB-Freundesliste finden sich zB eine Unmenge, die Ghaddafi im Profilbild haben… und auch vor Kim Yong Un macht sie nicht halt und promoted solche kranken Seiten >>

Es wundert sich sicher auch keiner, sie auf einer prorussischen Ukraine-Demo der DKP zu finden, hier >> und hier >>

oder dass sie mit den Erzstalinisten von der „Antiimperialistischen Aktion“ verbunden ist.

Aber am interessantesten in unserem Zusammenhang ist wohl, dass sie – natürlich –  NOD erwähnt (auch auf dem deutschen saker). In ihrem Buch, „Die Ukraine im Fokus der NATO“ (oben schon erwähnt), geht es „S. 295-299 um die Nationale Befreiungsbewegung Russlands (NOD), die alle demokratischen Kräfte, einschließlich der Kommunisten, einschließt und die Unterschrift Putins trägt und bei der es um die stufenweise Erlangung der vollen Souveränität ( einschließlich der ökonomischen!!!) Russlands geht“. Aus: Muslim-Forum, Zum Schwur der Buchenwaldhäftlinge

Der Bezug zu unseren Mahnwachen? Auf ihrer FB-Seite promoted sie die Demo für den antiisraelischen Hetzer Walter hermann, der von Örtel, Begi und Geppert (ENDGAME) unterstützt wird…

Wir finden KenFM, Willy Wimmer, Jeremy Corbyn, Engdahl, german foreign policy, Peter Haisenko, global research.ca mit Michel Chossudovski usw

Brigitte Queck sehnt sich zurück. „Unser System hatte Mängel“, sagt sie über die DDR, „aber es ist das bessere gewesen.“ Während der Wende hätte man es so machen müssen wie damals 1953 in Schmölln: Ein Panzer sei aufgefahren, er habe nicht geschossen, aber die Leute seien nach Hause gegangen: „Man hätte 1989 deutlich machen müssen: Hier ist unser Staat.“ Immerhin: „Die Marine wollte sich nicht ergeben. Sie wollte ihrem Fahneneid treu bleiben.“ Als der PDS-Star Gregor Gysi sich damals „abfällig über das Ministerium für Staatssicherheit geäußert hat“, fand sie das „schockierend“: Schließlich sei es doch „Schwert und Schild“ der Partei genannt worden. „Man darf nicht auf das spucken oder herabsetzen, was unser Leben war“, sagt Brigitte Queck noch.
im gleichen taz-Artikel wie das Eingangszitat

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5 Gedanken zu “„Die erste Ebene hin zum Sozialismus…

  1. Nee? den kennen Sie nicht?
    Wer ist dann das da auf der Feier „aus Anlass des 60. Geburtstages unseres Vorsitzenden Genossen Michael Koth“ „…und die mutige Friedenskämpferin und Autorin des wegweisenden Buches „Die Ukraine im Fokus der NATO – Rußland, das eigentliche Ziel“, Genossin Brigitte Queck (Diplom-Staatswissenschaftlerin Außenpolitik) von den Müttern gegen den Krieg Berlin-Brandenburg durch ihre Anwesenheit bereicherten.“
    Michael Koth „„Nationalkommunist“ mit engen Verbindungen zur extremen Rechten“ (wikipedia)

    (auf der Seite der Antiimperialistischen Plattform http://aip-berlin.org/2015/11/21/wuerdige-veranstaltungen-zum-60-geburtstag-unseres-vorsitzenden-genossen-michael-koth-durchgefuehrt/ )

    Gefällt mir

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