Gazproooooom

Der Milliardendeal zwischen Gazprom und BASF & Töchter gibt Russland direkten EInfluss auf deutsche Verbraucher.

Anstatt die Abhängigkeit von russischen Gas zu verringern, wird sie – und das in Zeiten der Sanktionen – noch ausgebaut.

Die Bundesregierung teilte am Freitag mit, sie hege keine Einwände gegen das Milliardengeschäft. Die bereits 2013 genehmigte Abgabe des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts von Wintershall an Gazprom müsse nicht nochmals geprüft werden, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium.

tagesspiegel, 5. Sept. 2015

Jürgen Roth, der investigativautor (der durchaus mit Vorsicht zu genießen ist) warnte schon 2012 in seinem Buch „Gazprom – Das unheimliche Imperium“, noch vor dem Ukrainekrieg, dass abhängig zu sein bedeute, erpressbar zu sein, und es heisse auch, dass die Preise für den Verbraucher ohne jeglichen Widerstand erhöht werden können, wann immer es den Moskowitern beliebt, um auch politischen Druck auf Europa ausüben zu können.

Noch mehr?

Viele Namen: allen voran natürlich Schröder, aber natürlich auch Rahr, Warnig (der wenig an die Öffentlichkeit kommt); Seehofer, Rainer Lindner, Krone-Schmalz, Rühe, Teltschik. Aber auch Gottschak, Jauch, Prinzvon Preußen, Lothar de Maizière, Glos stellen sich der russischen Diplomatie zur Verfügung. Vom russischen Günstlingsnetzwerk ganz zu schweigen.

Ohne Putin, den heimlichen Paten, scheint auch im Gasbusiness ohnehin nicht viel zu laufen,

Grigorij Javlinskij, russischer Wirtschaftsexperte und Oppositionspolitiker, bezichtigte
westliche Regierungen, Banken und Konzerne der Komplizenschaft mit dem kriminellen System Putins, die dieses überhaupt ermöglicht hätten. Schuld an diesem Desaster hätten vor allem auch USamerikanische Anwaltskanzleien und europäische Lobbyagenturen auf sich geladen, was das Reinwaschen russischer Kriminalität und das Hofieren Putins anbelangt.
Themen- und Buchbesprechung Jürgen Roth, Gazprom, osteuropa.ch

Aber auch Clement, Voscherau und sogar Genscher haben ihre Positionen in der russischen Energiebranche. Im Namen des Volkes – dgo – Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde

Und die Bundesregierung hat keine Einwände zu dem Deal, trotz Sanktionen…

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